Again – Star Wars

Vor kurzem hörte ich von einem Fan die Frage, warum einige überkritische Star Wars Fans bei The Book of Boba Fett, The Mandalorian und den Filmen der Sequel-Trilogie so viele Probleme haben. Er behauptete, man solle doch so großzügig sein, wie bei A New Hope und The Empire Strikes back, da diese Filme ebenfalls Schwächen im Plot haben.

Ja, das ist richtig. Warum aber sehe ich darüber hinweg? Ganz einfach. Weil die Stärken dieser Filme alle Schwächen überdecken. Man verzeiht lieber, wenn man genügend Passagen findet, die einem gefallen. Wenn ich überlegen müsste, welche erzählerischen Defizite die alten Filme haben – Rückkehr der Jediritter nehme ich aus, denn der hat erhebliche Mängel und bereitete den eher dümmlichen Ton der folgenden Filme vor – fällt mir spontan gar nichts ein. Die großartigen Momente überwiegen. Und nicht nur wegen der Bilder. Auch durch den Schnitt, und die Musik wirken die Szenen und dominieren das Kino, beziehungsweise, das Schauerlebnis.

Ein Problem, dass ich mit The Mandalorian habe ist, dass die Darsteller der Mandalorianer ständig ihre Deckel aufhaben. Das treibt womöglich den Cosplayern Tränen der Entzückung in die Augen, mich nervt es. Hätte man, um ein höheres dramaturgisches Niveau zu etablieren, nicht einführen können, dass die Mandos, nach dem Passieren einer Türe mit dem Siegel der Mandalorianer, spräche doch nichts dagegen, den Deckel abzunehmen. Die sind doch unter sich. Es wäre cineastisch vorzüglich gewesen, wenn Din Jarin, nachdem er aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurde, es nicht mehr so genau mit dem Helm nehmen würde und ihn nur noch dann aufsetzt, wenn er muss. Das hätte endlich etwas mehr Abwechslung und Vielschichtiges in den Charakter gebracht. Auch die Wandlung on Boba Fett vollzog sich so einfach wie mit Vaseline eingefettet.

Der Grund für die Schwächen in der Erzählweise

Disney setzt auf Regisseure, die im Action und Comedy Bereich angesiedelt sind du erreicht damit genau das Gegenteil, von dem, was die Fans brauchen. Es wird zu wenig auf die Komposition einer Folge Wert gelegt. Das Augenmerk richtet sich darauf, möglichst viel sinnlose Action und Comedy einzubringen. Diese Sequenzen wirken dann eher wie Fremdkörper. Peinlich empfand ich die Szene, in der die Biker Scouts sich als dermaßen schlechte Schützen erweisen, dass ich mich frage, ob unsere Helden wirklich Helden sind, wenn sie es mit dieser Idiotentruppe zu tun bekommen. Die Actionszenen gipfeln darin, die imperialen Truppen als Schießbudenfiguren darzustellen. Anstatt sich einen spannenden Plot auszudenken, in dem die Helden wirklich kämpfen müssen, gibt man sich mit diesem lächerlichen Müll zufrieden. Wie ein Nichtfan bemerkte, der sich auf Star Wars einlassen wollte. „Lass mich raten. Die kapern das Schiff, machen alle nieder und verlieren nicht einen Mann/Frau.“ So geschehen in The Mandalorian Season 2 Episode 3. Was den Nichtfan ärgert, sollte mich, als Fan erst recht sauer machen. Schließlich will ich gut unterhalten und nicht verarscht werden.

Mein Tipp.

Vergesst die Action Regisseure. Heuert Leute an, die ernste Filme machen. Die Special Effects macht sowieso ILM und die Qualität ist unbestritten. Nur dann stimmt eben alles. Handlung, Dramaturgie, Action und das Star Wars Setting.


English

I recently heard the question of why some fans have so many problems with The Book of Boba Fett, The Mandalorian, and the Sequel Trilogy films. They said Fans should be as generous as they were with A New Hope and The Empire Strikes back, since those films also have plot weaknesses. Yes, that is true. But why do I look past that? Simple. Because the strengths of those films mask any weaknesses. You’d rather forgive if you have enough that you like. If I had to consider what narrative shortcomings the old films have – I’m excluding Return of the Jedi, because that one has significant flaws and set the stage for the rather inane tone of the films that followed – I can’t think of anything off the top of my head. The great moments outweigh them. And not only because of the images. Also through the editing, and the music, the scenes work and dominate the cinema, respectively, the watching experience.

One problem I have with The Mandalorian is, that the Mandalorian actors constantly have their Buckets on. This may bring tears of delight to the eyes of cosplayers, but it bugs me. Couldn’t they have introduced, in order to establish a higher dramaturgical level, that the Mandos, after passing a door with the seal of the Mandalorians, would have nothing against taking off the Helmet? They’re among themselves, after all. It would have been cinematically excellent if Din Jarin, after being expelled from the community, wouldn’t be so particular about the helmet and only put it on when he has to. That would have finally brought a bit more variety and complexity to the character. Also, the transformation of Boba Fett was as simple as greasing him with Vaseline.

The reason for the weaknesses in the Storytelling

Disney relies on directors who are based in the action and comedy area and thus achieves exactly the opposite of what the fans need. Too little emphasis is placed on the composition of an episode. The focus is on bringing in as much pointless action and comedy as possible. These sequences then seem more like foreign bodies. I found the scene in which the biker scouts prove to be such bad shots embarrassing that I wonder if our heroes are really heroes when they have to deal with this troop of idiots. The action scenes culminate in portraying the Imperial troops as shooting gallery characters. Instead of coming up with an exciting plot where the heroes actually have to fight, they settle for this ridiculous garbage. As one non-fan who wanted to get into Star Wars remarked. „Let me guess. They capture the ship, take everyone down, and don’t lose a man/woman.“ That’s what happened in The Mandalorian Season 2 Episode 3. What pisses off the non-fan should piss me, as a fan, off even more. After all, I want to be well entertained and not screwed.

My Thoughts

Forget the action directors. Hire people who make serious movies. The special effects are anyway created by ILM and the quality is undisputed. Only then everything is right. Storyline, dramaturgy, action and the Star Wars setting.

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