Audiobook Nomads 1 – Kapitel 8

Audiobook – Nomads 1 – Die Invasoren. Hörprobe Kapitel 8
Gelesen von Anni Adler.
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Hier der Text von Kapitel 8

Anni Adler hat sich entschieden, den Text für die Hörprobe etwas zu straffen und sich auf die actionlastigen Passagen zu konzentrieren.

Die Zora befand sich auf dem Weg zum Jupiter und seinen künstlichen Monden. Dominic und Zyrus meldeten sich auf der Geschützlinie, um von Rosslin eingewiesen zu werden.
Nachdem Zyrus an seinem Arbeitsplatz untergebracht war, fand sich auch Dominic in einer engen Kanzel wieder, die zugleich als Kommandostand für alle zehn Steuerbordbatterien diente. Ein mächtiges Tri-Geschütz ragte unterhalb des Fensters ins All hinaus.
„Sie kommen klar?“, fragte Rosslin. „Sie haben hier das Kommando. Nach den Ausführungen ihres ehemaligen Captains, sollen Sie ja durchaus Führungsqualitäten besitzen.“
Dominic nickte gehorsam. Als der Offizier gegangen war, sah sich Dominic in seiner kleinen Welt um. Auch auf der Sheldon hatte er einmal das Vergnügen gehabt, im Feuerleitstand zu sitzen. Ein einziges Mal und das war ein gutes Jahr her. Abgesehen von den Trainingseinheiten, bei denen er sein Talent als Schütze erkannt hatte, besaß er kaum Erfahrungen im Kommandieren. Wie sein einstiger Captain zu dem Schluss kam, er eigne sich hervorragend dazu, eine Schützenlinie zu befehligen, war ihm schleierhaft. Er hatte die Beurteilung zwar gelesen und sich darüber gefreut. Doch es war eine ganz andere Sache, die Konsequenzen eines Lobes zu tragen.
Er sah sich in seiner Kanzel um. Die ganze Apparatur hier war zwar moderner als die auf der Sheldon, aber das Bedienungsschema war gleich. Allerdings gab es viele zusätzliche Schalter, Kontrolllämpchen und Monitore, deren Sinn ihm nicht ganz klar war. Er würde eine Weile brauchen, um sich mit der Funktionsweise des Gefechtsstandes vertraut zu machen.
Dominic sah aus den gewölbten Fensterscheiben ins All hinaus. Die Erde befand sich nicht in seinem Sichtfeld, was er ein wenig bedauerte. Draußen nur Sterne und das endlose Schwarz des Alls. Er wendete sich den Kontrollen zu und sah die einzelnen Kampfstationen, die als grüne Quadrate auf einem Display dargestellt wurden. In jedem einzelnen Quader las er die Namen seiner Schützen, die er noch nicht zu Gesicht bekommen hatte, wie auch die Stärke und den Zustand ihrer Geschütze. Er fand den Schalter für das Intercom und betätigte ihn, ehe er sich die passenden Worte zurechtgelegt hatte.
„Hallo an alle Schützen“, begann er etwas holprig. „Ich bin Dominic Porter. Ich bin euch als Feuerleitkommandant zugeteilt. Das heißt administrativ. Ich bin noch kein Offizier. Ich ähm, ich mache das, weil ich … ähm.“ Er gestattete sich eine kurze Pause, um sich zu sammeln. „Ich war Jahrgangsbester unter den Schützen. Zweimal hintereinander. Deshalb hat mich Captain Perk in dieses Kommando befördert und ich denke, dass ich meine Sache ganz gut machen werde.“ Wieder musste er seine Gedanken sammeln. „Ich stamme aus Bensley, Minnesota und hoffe, dass ich dem Kaff zu etwas mehr Ruhm verhelfen kann. Bis dahin ist es ein weiter Weg, aber ich habe gehört, dass unser Captain Abkürzungen bevorzugt. Wenn ihr versteht, was ich meine. So weit meine Gedanken. Jetzt würde ich gerne etwas von euch hören.“
Der Erste, der sich meldete war Rosslin und er schien nicht sehr angetan von Dominics Vortrag.
„Sie haben sich nicht zu erklären“, schnarrte die Stimme des ersten Offiziers durch den Lautsprecher des Kopfhörers. „Sie sitzen da, weil das ihr Job ist. Und sparen Sie sich Bemerkungen über die Motive unseres Captains. Verstanden?“
„Verstanden, Sir.“
Dominic fand den Schalter, der die Gespräche auf der Geschützlinie in den Privatmodus versetzte. Das war nicht verboten, solange es keinen Alarm gab.
Es dauerte eine Weile, aber in den nächsten Minuten antworteten die Schützen. Dominic lernte nach und nach seine Leute kennen und es entwickelte sich bald eine lockere Unterhaltung. Bei der Truppe handelte es sich um einen bunt zusammengewürfelten Haufen unterschiedlicher Nationalitäten. Jungs und Mädchen, alle nicht älter als zwanzig. Drei Männer, die schon länger in der Flotte dienten. Manche waren redseliger als andere und erzählten Dominic fast ihre ganze Lebensgeschichte. Andere beschränkten sich auf einige wenige Informationen und hörten den Gesprächen zu. Die Crew war schon einige Zeit zusammen auf der Zora unterwegs, und Dominic erfuhr, dass Meinungsverschiedenheiten mit dem Captain der Grund waren, warum die Offiziere der Feuerleitung ausgewechselt wurden. Angeblich hatten sie sich geweigert, das Feuer auf eigene Einheiten zu eröffnen, obwohl Captain Perk es verlangt hatte. Bei dem Gedanken, einmal selbst vor einer solchen Entscheidung zu stehen, jagte Dominic ein Schauer über den Rücken.
„Hat die Flottenleitung den Vorfall untersucht?“, wollte Dominic wissen.
„Die Leitung hat den Vorfall auf sich beruhen lassen“, schaltete sich ein junger Mann namens Sergio Carlos ein, „und die Offiziere versetzt. Wir sollten nicht darüber reden“
Dominic irritierte diese Angelegenheit. Was für einen Grund konnte es geben, warum Perk diesen Befehl gegeben hatte? Er hielt den Mann weder für einen Schwachkopf, noch für inkompetent. Er war seit zwanzig Jahren im Dienst und unbequem, wie er inzwischen wusste. Hätte er sich Ernsthaftes zu Schulden kommen lassen, würde man ihn längst suspendiert haben.
Irgendwann kam eine Durchsage, die alle Unterhaltungen beendete. Trümmerstücke eines Gefechts, das viele Tage zurücklag, kreuzten den Kurs der Zora, die ihre Fahrt verlangsamen musste. Dominic hielt die Situation für geeignet Zielübungen durchzuführen und die Treffsicherheit seiner Crew kennenzulernen. Der erste Offizier hatte zuerst Bedenken, aber Captain Perk stimmte Dominic zu.
„Ziele auffassen!“, befahl Dominic. „Automatische Erfassung abschalten. Wir fangen mit den größeren Trümmern an. Ab fünf bis maximal acht Meter Länge.“
Das Trümmerfeld kam in Sichtweite und die Zora verringerte die Geschwindigkeit weiter. Als alle Stationen Bereitschaft meldeten, gab Dominic den Feuerbefehl. Die Geschosse bestanden aus Plasmaladungen, die wie blaue Kometen durch das All jagten. Explosionsblumen blühten auf.
„Zielgröße reduzieren auf zwei Meter!“, befahl Dominic und sah auf die Daten seiner Anzeige. „Jetzt maximal einen Meter.“
Die Anzahl der Geschosse verringerte sich, da die Kanoniere jetzt sorgfältiger zielen mussten, aber noch immer blitzen einige Detonationen auf und zeigten an, dass die jungen Schützen ihr Handwerk beherrschten. Als Dominic befahl, das Feuer einzustellen, war er von der Zielsicherheit seiner Einheit beeindruckt. Ein Blick auf die Auswertung des Computers zeigte ihm, dass er mit seiner Einschätzung richtig lag. Von anfänglich zweiundachtzig Prozent bei den großen Zielen, war die Quote nur unwesentlich auf einundsiebzig Prozent gefallen, als sie die kleineren Objekte ins Visier nahmen.
Die Zora nahm wieder Fahrt auf und nach einer Weile erschien der Jupiter in Dominics Sichtfeld. Ein daumennagelgroßer, orangefarbener Fleck, wenn er den Arm ausstreckte. Auch die natürlichen Monde des Gasriesen konnte er als helle Lichtpunkte erkennen.
Dominic betrachtete den Monitor und fand die Positionen der künstlichen Sphären, die den Jupiter umgaben. Ursprünglich zwanzig gewaltige Gebilde, bewohnt von einer Milliarde Menschen. Jetzt gab es nur noch drei von ihnen, auf denen knapp eine Million Bewohner um das Überleben kämpften. Den größten Teil der Menschen hatte die Flotte auf die Stationen evakuiert, die zwischen der Mars- und Erdumlaufbahn kreisten und inzwischen aus allen Nähten platzten. Zumindest wurden diese künstlichen Welten weit weniger von den Keymon behelligt als die Habitate des Jupiter oder die Erde.
In diesem Moment wurde Alarm gegeben. Eine Sirene klagte ihr Heulen durch die Korridore. Die Beleuchtung und Teile der Anzeigen wechselten in bedrohliches Rot. Dominics Kanoniere meldeten Bereitschaft.
Schließlich verstummte die Sirene und der Captain war zu hören.
„Wie sie schon bemerkt haben“, begann er, „nähern wir uns dem Jupiter. Unser Ziel ist die Samaria-Sphäre, die bei einem Schlagabtausch zwischen einer Keymon und einer Akkatoflotte schwer beschädigt wurde. Wir haben Angaben über zweihunderttausend Menschen, die sich noch dort befinden. Aber wir haben keinen Befehl für einen Rettungseinsatz. Unsere Aufgabe wird sein, Piraten und andere Verbrecher zu bekämpfen, die bereits dort aufgetaucht sind, um Beute zu machen. Wir haben Hilferufe der Sicherheitsleute von Samaria aufgefangen und ausgewertet. Nach den Angaben werden wir es mit drei Schnellbooten der Katana-Klasse zu tun bekommen. Sie wissen, wie wendig und schnell die Schiffe sind. Ich werde ein Außenteam zusammenstellen, das mit dem ersten Offizier auf Samaria landen wird.“ Für eine Weile sagte Perk nichts und ließ seine Worte wirken, bis er mit einer weiteren Information herausrückte. „Der Auftrag dieses Schiffes für die nächsten drei Jahre wird die Bekämpfung der Piraterie und des Schmuggels sein. Diese Mission wird für die meisten von Ihnen anders sein, als die Einsätze, die Sie bisher absolviert haben. Ich habe mich bei der Auswahl der Crew auf Menschen mit außergewöhnlichen Leistungen konzentriert. Meine Dankbarkeit gebührt der Flottenleitung, die meinem Gesuch nachgekommen ist, mir die Freiheit zu lassen eine Mannschaft zusammenzustellen, die den Herausforderungen gewachsen sein dürfte. Ich habe großes Vertrauen in Sie und glaube nicht, dass Sie mich enttäuschen werden. Ich wünsche ihnen Glück und Godspeed.“
Ein kurzes Knacken aus dem Lautsprecher setzte den Punkt hinter die kurze und eindringliche Ansprache des Captains. Dominic konnte nicht behaupten, sich wohler zu fühlen. Im Gegenteil. Er bemerkte ein unangenehm flaues Gefühl im Magen und einen Anflug von Angst. Für einen Augenblick musste er Zyrus recht geben, der sich lieber langweilte, als Herausforderungen zu begegnen.

Die kugelförmige Samaria-Sphäre hatte den gewaltigen Durchmesser von vierhundert Kilometern. Ein beeindruckendes Stück Technik, das vor über eintausend Jahren gebaut wurde, nachdem eine weitere Periode, zerstörerischer Kriege zu Ende gegangen war. Ein Symbol, für den Frieden und die Zusammenarbeit der Völker, nach einem Blutvergießen, das über fünfzig Jahre dauerte. Dominic hatte schon einige dieser Habitate gesehen, die abseits des umkämpften Jupiter lagen und keine davon konnte man als winzig bezeichnen. Aber Samaria übertraf alles, was er bisher zu Gesicht bekommen hatte. Sie unterscheid sich von den meisten Habitaten, die üblicherweise zylinderförmig waren. Samaria besaß eine transparente Kugelhälfte, die sich über der zentralen Ebene wölbte. Diese “Scheibenerde“ war gesprenkelt von Wiesen, Feldern, Äckern und Städten, durchzogen von einem dichten Straßennetz. Die andere Kugelhälfte unter der Ebene, bestand aus einem Gewirr von Maschinen und technischen Gebilden, deren Zweck es war, die Lebenserhaltung innerhalb der Kuppel zu gewährleisten.
Dominic konnte sehen, dass die gesamte Sphäre von Schlieren aus gefrorenem Wasserdampf und Trümmern umgeben war. Sie verlor Sauerstoff und Teile der Hülle schienen stark beschädigt. In der Ferne entdeckte er den trudelnden Rumpf einer Keymonklinge. Offenbar war das Schiff mit Samaria kollidiert.
In Dominics Headset knackte der Lautsprecher. „Porter?“ Es war die schneidend, befehlende Stimme von Frank Rosslin.
„Ja, Sir?“, antwortete Dominic.
„Finden Sie sich im Haupthangar ein und holen Sie Petersen auf Ihren Platz.“
„Verstanden, Sir!“
Dominic suchte den Namen des Mannes auf dem Display und fand ihn auf einem der quadratischen Symbole. Er drückte darauf und Petersen meldete sich.
„Waren Sie schon einmal im Leitstand?“, wollte Dominic wissen.
„Immer wenn Lenstedt auf Außeneinsatz musste“, antwortete er. „Ich habe nicht mitgezählt, wie oft das war.“
Der Mann war mit Sicherheit erfahrener darin, den Feuerleitstand zu bedienen wie Dominic. Und als er eintraf, um ihn abzulösen, sah Dominic in das Gesicht eines Mannes um die fünfzig, mit kurzem, weißem Haar. Er sah freundlich aus und grüßte militärisch, nachdem die Tür zur Seite geglitten war.
„Alexander Peterson“, sagte er. „Viel Glück beim Außeneinsatz.“
Dominic machte Platz und während sich Peterson setzte, blieb er im Türrahmen stehen und wandte sich zu dem Mann um. „Sie sind schon lange auf der Zora?“
„Fünf Jahre unter dem Kommando von Perk“, antwortete der alte Kanonier.
„Wie lange kennen Sie Rosslin?“
„Ebenso lange.“
„Was halten Sie von ihm?“
„Kein schlechter Offizier“, meinte Peterson und ließ es dabei bewenden.

Das Beiboot der Zora hieß Esther und war ein waffenstarrendes Ungetüm, das beinahe die Hälfte des Hangars für sich beanspruchte. Dominic ging an Bord und wurde von einem gedrungenen Leutnant mit Glatze zur Waffenausgabe geschickt, wo man ihn in eine leichte Panzermontur steckte. Er bekam einen Pistolengurt ausgehändigt, den er sich um die Hüften legte und ein schweres Rail-Gewehr in die Hände gedrückt. Anschließend sollte er sich mit dem Rest des Teams an der Hauptschleuse der Esther einfinden.
Im Raum vor der Schleuse saßen schon etwa zwanzig Männer und Frauen angeschnallt in den Sitzen. Er nahm ebenfalls Platz, stellte das Gewehr zwischen seine Füße und befestigte die Haltegurte. Das dunkle Helmvisier mit seinen leuchtenden Zahlen und Diagrammen machte es ihm nicht leicht, die Gesichter seiner Kameraden im Halbdunkel zu erkennen. Eine Reihe von Namen erschien in der linken Visierhälfte. Dominic las Ränge und Fähigkeiten, während die Esther startete und nach einem kurzen Flug die Hauptschleuse Samarias passierte.
Durch die schmalen Fensterschlitze konnte Dominic bizarre technische Strukturen erkennen, bis grelles Sonnenlicht herein flutete und ihn kurzzeitig blendete. Gleich darauf sah er ein grünes, hügeliges Land. Ein Turm erhob sich in der Ferne, der von vielen Häusern umgeben war. Die Esther schwebte auf das Gebäude zu, von dem eine dünne Rauchfahne aufstieg. Auch in der Ebene brannten kleinere Häuser und Dominic meinte, hier und dort zerstörte Fahrzeuge zu erkennen, aus denen noch Flammen schlugen.
Im nächsten Augenblick krachte es und die Esther schlingerte. Funken regneten von der Decke. Dominic wurde in seinem Sitz herumgeworfen. Das Gewehr entglitt seinen Fingern und schlitterte über den Boden. Die Alarmsirene kreischte, während die Esther dem Boden entgegenstürzte. Die Triebwerke brüllten auf, als der Pilot versuchte, den Kurs zu stabilisieren. Es gelang ihm nicht, und die Esther schlug mit voller Wucht in den Boden ein. Die Haltefelder konnten zwar das Schlimmste verhindern, aber dennoch fühlte Dominic die Gewalt des Aufpralls.
Der KI der Esther sprengte das Schott, samt Rahmen, aus dem Rumpf. Die Gurte lösten sich. Dominic purzelte aus seinem Sitz und hatte Mühe, sein Gewehr zurückzuholen und als es ihm gelungen war, sicher auf dem schiefen Boden zu stehen. Einige seiner Kameraden waren gestürzt und rappelten sich gerade auf.
Rosslin postierte sich am Ausstieg. Er sah nach draußen und verschaffte sich einen Überblick über die Lage.
„Raus mit euch!“, befahl er schließlich und scheuchte einen nach dem anderen hinaus, während er fluchte und schimpfte.
Dominic stolperte und stürzte ins Freie. Er lief den anderen hinterher, die eine kleine, grasbewachsene Anhöhe erklommen. Oben angekommen, blickte er zurück und erschrak über den Schaden, den die Esther genommen hatte. An ihrem Heck fehlte ein großes Stück, als hätte ein Drache hineingebissen. Hinter dem Schiff schob sich die schlanke Form eines Katana ins Blickfeld. Erde floss von seinem Rumpf, wie eine Schlammlawine, während er höher und höher stieg.
Er gab eine Salve ab, die mit verheerender Wirkung in die Esther einschlug. Das schwer angeschlagene Schiff erwiderte das Feuer und es gelang ihm, ein paar Treffer zu setzen. Das Schild des Angreifers knisterte, aber mehr Schaden konnte das Beiboot der Zora nicht anrichten. Das Piratenschiff beschleunigte und verabschiedete sich mit einigen gut gezielten Schüssen, die weiterer Löcher in den Rumpf der Esther stanzten.
Dominic blickte dem Piratenschiff nach, das Kurs auf den Turm nahm.
„Es kommt immer schlimmer, als man denkt“, hörte er Rosslin sagen.
Als er dem Blick des Offiziers folgte, sah er die Zora, hinter dem Gitternetz des künstlichen, transparenten Himmels. Sie war nicht mehr alleine und lieferte sich einen heftigen Schlagabtausch mit einem großen, schwarz und gelb bemalten Schiff, das ihr Stück um Stück auf den Pelz rückte. Die Schilde der Zora glühten unter den Treffern, während sie allmählich beschleunigte, um aus der Reichweite des Angreifers zu gelangen. Das große Schiff folgte ihr und feuerte ihr hinterher, bis sie beide aus Dominics Blickfeld verschwunden waren.
„Na großartig“, knurrte Rosslin und stemmte die Fäuste in die Hüften. „Ich dachte, unser Vorrat an Scheiße wäre längst aufgebraucht.“

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