Outlanders 7 Leseprobe

Hoffnungen, Wünsche und Religion

Brooks wartete im “Allerheiligsten“. Einem Bereich, der sich den oberen Decks der Rakana befand. Ein ehemaliger Hangar, der komplett ausgeschlachtet war. Die fließenden Formen der Holzkonstruktion und die geheimnisvolle Beleuchtung durch Glasbehälter mit biolumineszierender Flüssigkeit, verliehen dem Raum etwas Entrücktes, Überirdisches. Ein einziger Strahl hellen Sonnenlichtes fiel durch ein rundes Loch im Deckenschott und traf eine riesige, silberne Gothrekstatue, die Dominic als den Höhepunkt der Blasphemie betrachtete, die Zurak hier betrieb. Gothra lautete der Namen, den ihr die Akkato verliehen hatten und den sie nicht immer ehrfürchtig aussprachen. Dominic wagte zu vermuten, dass Brooks inzwischen ebenfalls ein wenig Unwohlsein befiel, angesichts der okkulten, babylonischen Atmosphäre, welche die Rakana erfüllte. Dieser sakrale Raum, bildete das pulsierende, heidnische Herz des Schiffes, dessen Kraft in die Adern all jener hineinströmte, die ihre Ausbildung beendet und eine empfängliche Seele für archaische Kulte besaßen. Die Priester, die sich bei der finalen Zeremonie abwechselten, gingen nicht auf den Gothrek ein, dessen gewaltiges Standbild zweifellos die Gedanken aller Absolventen bewegte. Und genau das lag in der Absicht der Geistlichen, die dafür sorgten, dass kleinere Figuren und Bilder dieser Monster auf dem Schiff allgegenwärtig waren. Es würde nicht ausbleiben, dass sich die Rekruten und Soldaten Fragen stellten, was es mit den Gothreks auf sich hatte. Fragen, denen die militärischen Ausbilder sowie die Priester mit Schweigen begegnen würden. Das war eine vereinbarte Taktik. Die Antworten sollten nur diejenigen bekommen, deren Neugierde sie antrieb, mehr darüber herauszufinden. Und nur den Priestern war es erlaubt ihre Neugier zu befriedigen. Dominic wusste, dass es unter diesen Menschen eine genügend große Anzahl von Individuen gab, die in der Verwandlung in eines dieser Ungeheuer, den Aufstieg zu einer höheren Daseinsstufe sahen. Menschen zeigten sich zu vielen Perversionen bereit, wenn man ihnen die Unsterblichkeit versprach oder den Status einer Gottheit.

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