Star Wars braucht Williams

Composer – John Williams

Für mich war schon1978 klar, dass die Musik von John Williams mindestens genauso wichtig für den Erfolg des Filmes war, wie die Spezialeffekte. Seine Musik erst macht die fantastische Welt des Sternenepos greifbar, fühlbar. Ohne die Atmosphäre, die seine Musik zaubert, hätte Star Wars, nicht jene Dynamik, die mich jedes Mal aufs Neue in den Kinossessel presst. Deutlich wird das bei Episode 1. Das Podrennen startet ohne jegliche Musik. Die ganze Szenerie ließ mich seltsamerweise recht kalt, obwohl der Regisseur gewiss das Gegenteil beabsichtigt hatte. Das änderte sich, als der Score von Williams einsetzt. Plötzlich beginnt der Zuschauer mitzufiebern. Die Musik ist es, die der zweidimensionalen Welt der Leinwand Tiefe verleiht. Sie schafft es, die Grenze zwischen dem bloßen Beobachten und dem Erleben verschwinden lässt.

Was irritiert mich?

Es irritiert mich, dass die Produzenten der neuen Star Wars Serien, den Wert eines mitreissenden Scores eher als zweitrangig betrachten. Die Musik von Göransson hat zwar einige tolle Momente, wie das eingängige Boba Fett Thema, oder das des Mandalorianers. Doch im Großen und Ganzen berührt sie mich nicht. Ich denke, dass es genau dieses Berührt werden ist, dass sich der Fan wünscht. Der Musik von Michael Giacchino gelingt es an vielen Stellen, micht wieder das epische in Star Wars zu fühlen. Ich frage mich, warum man ihm nur Rogue One zum bearbeiten überlassen hat? John Powell hat mit Solo – A Star Wars Story einen komplett nichtssagenden Soundtrack hinterlassen, der weder während des Filmes, noch danach irgendetwas Beeindruckendes hinterlassen hat. Allen drei Komponisten fehlt die Feinfühligkeit, die Rasanz, die Raffinesse und die Dynamik eines John Williams.

Gibt es eine Lösung?

Manchmal denke ich mir, man sollte eine KI mit den Werken des Altmeisters füttern und es dem Computer überlassen, einen passenden Score zu Star Wars zu liefern. Etwas das bei Beethoven X the AI Project ja auch geklappt hat. Dennoch halte ich Michael Ciacchino noch am besten. Es wäre gut, ihn in die großen Schuhe von John Williams hineinwachsen zu lassen. Gebt ihm die Gelegenheit. Er ist jung und hat das Potential große Musik für Star Wars zu machen.


English

For me it was already clear in1978 that the music of John Williams was at least as important for the success of the film as the special effects. His music only makes the fantastic world of the galactic epic tangible, palpable. Without the atmosphere that his music conjures up, Star Wars would not have the dynamics that pushed me astounding in the cinema seat every time. This becomes clear in Episode 1, where the pod race starts without any music. The whole scene left me strangely cold, although the director certainly intended the opposite. That changed when the score by Williams kicks in. Suddenly, the viewer begins to sympathize. It is the music that gives depth to the two-dimensional world of the screen. It manages to make the boundary between mere observation and experience disappear.

What irritates me?

It irritates me that the producers of the new Star Wars series, consider the value of a rousing score rather secondary. Göransson’s music does have some great moments, like the catchy Boba Fett theme, or that of the Mandalorian. But on the whole, it doesn’t touch me. I think that it is exactly this feeling of being touched that the fan desires. The music of Michael Giacchino succeeds in many places to make me feel again the epic in Star Wars. I wonder why he was only given Rogue One to work on? John Powell left a completely featureless soundtrack with Solo – A Star Wars Story that left nothing impressive either during the film or afterwards. All three composers lack the subtlety, the frenzy, the sophistication, and the dynamism of a John Williams.

Is-there-a-solution?

Sometimes I think to myself, they should feed an AI with the works of the old master Willams and leave it to the computer to provide an appropriate score to Star Wars. Something that worked for Beethoven X the AI Project, after all. However, I still think Michael Ciacchino is the best. It would be good to let him grow into the big shoes of John Williams. He is young and has the potential to make great music for Star Wars.

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