Fantasy Project – Update

Fantasy Project

Adra

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Fantasy Project – Update (German)

Die nächsten Tage verbrachte Jastin damit, sich in seinen Fähigkeiten zu steigern. Es stellte sich heraus, dass er nicht nur ein Geschick für diese Art von Diebeskunst besaß, er konnte sich geradezu dafür begeistern. Jastin fragte sich, was wohl sein Vater dazu gesagt hätte? Er verdrängte den Gedanken. Wenn er wieder nachhause kam, würde er ihm erzählen, mit Gauklern durch das Land gezogen zu sein und eine Menge Spaß dabei gehabt zu haben. Er hoffte, dass Fox seine Pläne ändern mochte, und in Vastar bleiben würde. Bis sie nach Raktara kamen, war noch etwas Zeit. Jastin sollte schon noch etwas einfallen, sich aus der Truppe zu verabschieden. 

Jastin erhielt weitere Gelegenheiten, sein Können zu beweisen. Die Bande reiste durch einige kleinere und größere Städte, wo sie weiterhin gute Beute machten. Jastins eindrucksvollster Fang, war  ein goldener Ring, mit einem sehr wertvollen, weißen Edelstein, der im Tageslicht glitzerte, wie ein Stück der Sonne, das vom Himmel gefallen war.

„Raktara ist unser wichtigstes Ziel“, erklärte Fox Jastin. „Deshalb gehen wir dort auch als letztes hin. Dann sind wir schon gut eingeübt und sicher.“

„Ist Raktara eine so große Stadt wie Mirenar?“, wollte Jastin wissen.

„Viel größer. Die älteste Stadt von Vastar. Nicht so schön wie Mirenar, aber sie hat ihren eigenen Charakter. Kommt darauf an, was man lieber mag. Das Alte und Kraftvolle. Oder das Schöne und Zerbrechliche? Raktara hat alte Knochen. Und viele Geheimnisse.“

„Wie lange bleiben wir dort?“

„Drei Tage. Das Erntefest bietet die besten Gelegenheiten.“

Die Stadt Raktara war tatsächlich so, wie Fox sie beschrieben hatte. Sie kam in Sicht, als die Kolonne der Fasskarren aus dem Waldland kam und auf einen Feldweg fuhr, und sah aus, wie ein graubrauner Berg. Sie war auf einem Felsen erbaut worden, an dessen höchster Spitze sich eine Festung erhob. Unterhalb der Burg  erstreckte sich ein dichtes Häusermeer, aus dem ab und an ein Turm emporragte. Die Stadt wirkte wie eine zu Stein erstarrte Lawine, die die Konturen des Felsens nachzeichnete und sich noch ein gutes Stück ins Land ergossen hatte. Für Jastin sah es aus, als stemme sich große Stadtmauer mit aller Macht gegen diese Flut aus Ziegeln und Backsteinen, um zu verhindern, dass sie sich über die umgebenden Felder ausbreitete.

Beim Näherkommen verstärkte sich der brachial, archaische Eindruck, der uralten Mauern, die rein gar nichts mit der Schönheit Mirenars zu tun hatten, die Jastin in ihren Bann geschlagen hatte. Schon der Name Raktara, besaß einen harten, rauen Klang, der das Gefühl sehr gut beschrieb, das Jastin beim Anblick der Stadt überkam. Welche Art von Geheimnissen die alten Gemäuer verbergen mochten, wollte Jastin im Moment nichts wissen.

Wie schon bei den anderen Städten, gab es auch hier Plätze bei den Stadttoren, auf denen Händler, Kaufleute, Gaukler und anderes fahrendes Volk, ihre Wägen abstellen und wohnen konnten.

Die Nacht legte ihren gnädigen Schatten über den uralten Steinhaufen. Im Schein der Lichter aus unzähligen Fenstern und Straßenlaternen zeigte sich Raktara von ihrer eindrucksvolleren Seite. Nun zeigte sich die Stadt als ein mächtiger Berg aus Feuer und Glut.

„Die haben hier sehr grimmige Aufpasser“, sagte Adra, als sie sich neben Jastin auf die Trittstufen am Heck des Karrens setzte. „Die sind echte Falken. Sie sehen alles.“

Jastin runzelte die Stirn. „Willst du mir Angst machen?“

„Ein bisschen Angst muss sein.“

„Ich brauche keine Angst.“

„Naja“, Adra rollte Messergürtel auf ihren Knien aus, und begutachtete ihre Messer. „Vielleicht sind sie diesmal ja auch abgelenkt.“

„Abgelenkt? Von was?“

Adra zog eine der Klingen heraus und bearbeite sie mit einem kleine Schleifstein. „Fox hat mitbekommen, dass Leute in der Stadt sind, die die Wache beschäftigen. Sie werden also abgelenkt sein.“

„Welche Leute?“

„Hat er nicht gesagt.“ Adra begutachtete eines der Messer und steckte es zurück in den Gürtel. „Aber er meinte, es hätte mit den Problemen zu tun, die der König mit seinem Bruder hat.“

„Aha.“

„Du weißt nicht viel über Vastar. Habe ich recht?“

„Und du?“

„Ich schon.“ Sie sah zu den vielen Lichtern hinauf. „Ich habe Verwandte, die zu einem der Häuser in Vastar gehören. Sie gehören zur Familie der Raganier. Auch der König hier ist ein Raganier.“

„Du spinnst.“

„Tue ich nicht.“

„Warum bist du dann hier? Bist du auch weggelaufen?“

„Nein.“

Jastin bemerkte, wie Adras Gesicht einen traurigen und zugleich zornigen Gesichtsausdruck bekam. Ihre Finger umklammerten den Griff eines der Wurfmesser so stark, das die Knöchel weiss hervortraten.

„Was weiss ein Fischerjunge denn schon davon“, meinte sie schließlich. „Oder bist du kein Fischerjunge, Olik?“

Jastin war für einen Moment versucht, ihr die Wahrheit zu sagen. Aber sie schien schon selber darauf gekommen zu sein.

„Fox hat ja schon bemerkt, dass deine Hände zu zart seien, für einen Fischer“, sagte Adra. „Deshalb bist du ja auch so geschickt. Fox hat dich deshalb auch zu mir in den Wagen gesteckt. Ich sollte was herausfinden.“

„Und? Hast du?“

„Nur das was wir ohnehin schon wussten.“

„Und?“

„Dein Verhalten, zeigt, dass du zumindest einige höfische Rituale kennst. Deine Kleidung ist zwar nicht die eines Reichen, aber ein Fischer kann sie sich nicht leisten. Dein Dolch ist auch mehr als ein Schuppenmesser. Dein Vater hat gewiss einen königlichen Auftrag. Da du den Namen eines Fischers gewählt hast, tippen wir auf einen der Küstenwächter. Es dürfte ein Leichtes sein, herauszufinden, welcher der Küstenwächter am Wolfskopf einen Sohn vermisst.“

„Was habt ihr vor?“

„Du bist ziemlich viel wert und Fox Plan, nach Navaru zu segeln, erfordert Geld.“

„Ihr wollt Lösegeld?“

„Klar. Aber du kannst dich dann entscheiden, ob du überhaupt zurück willst, oder bei uns bleibst. Bis es soweit ist, wirst du wissen, was dir mehr Vorteile einbringt.“

Adra schien mit dem Zustand ihrer Messer zufrieden, rollte, den Gürtel zusammen, wünschte Jastin noch eine gute Nacht und verschwand im Inneren des Fasskarrens.

Jastin fühlte sich unwohl. Er hatte zwar schon geahnt, dass Fox ihm die Geschichte vom Fischerjungen nicht abgenommen hatte. Aber dass sie so viel über ihn hatten herausfinden können, erschreckte ihn. Er wusste, dass diese Leute ihm immer einen Schritt voraus sein und alle seine Pläne durchkreuzen würden. Was ihm jedoch am meisten beschäftigte, war die Tatsache, dass man ihn benutzen wollte, um seinem Vater Geld aus der Tasche zu ziehen.

 

Fantasy Project – Update (English)

Jastin spent the next few days honing his skills. It turned out that he not only had a knack for this kind of thievery, he was downright enthusiastic about it. Jastin wondered what his father would have said. He pushed the thought to the back of his mind. When he got home, he would tell him that he had traveled the country with jugglers and had a lot of fun. He hoped that Fox would change his plans and stay in Vastar. There was still some time before they reached Raktara. Jastin would have to think of something to say goodbye to the troupe.
Jastin was given more opportunities to prove his skills. The gang traveled through some smaller and larger towns, where they continued to make good loot. Jastin’s most impressive catch was a golden ring with a very valuable white gemstone that glittered in the daylight like a piece of the sun that had fallen from the sky.
„Raktara is our most important destination,“ Fox explained to Jastin. „That’s why we’re going there last. Then we are already well practiced and safe.“
„Is Raktara as big a city as Mirenar?“ Jastin wanted to know.
„Much bigger. The oldest city in Vastar. It’s not as beautiful as Mirenar, but it has its own character. It depends on what you prefer. The old and powerful. Or the beautiful and fragile? Raktara has old bones. And lots of secrets.“
„How long are we staying there?“
„Three days. The harvest festival offers the best opportunities.“
The town of Raktara was indeed as Fox had described it. It came into view as the column of barrel carts came out of the woodland and onto a dirt road, looking like a gray-brown mountain. It had been built on a rock with a fortress at its highest point. Below the castle stretched a dense sea of houses, with the occasional tower rising up. The town looked like an avalanche that had turned to stone, tracing the contours of the rock and spilling a good distance into the land. To Jastin, it looked as if large city walls were pushing against this flood of bricks and tiles with all their might to prevent it from spreading across the surrounding fields.
As they approached, the brute, archaic impression of the ancient walls, which had absolutely nothing to do with the beauty of Mirenar that had captivated Jastin, intensified. The very name Raktara had a harsh, rough sound that described the feeling that came over Jastin when he saw the town. Jastin didn’t want to know what kind of secrets the old walls might be hiding at the moment.
As with the other towns, there were places at the city gates where traders, merchants, jugglers and other traveling folk could park their carts and live.
Night cast its merciful shadow over the ancient pile of stones. In the glow of the lights from countless windows and street lamps, Raktara revealed its more impressive side. Now the city was a mighty mountain of fire and embers.
„They have very fierce guards here,“ Adra said as she sat down next to Jastin on the steps at the back of the cart. „They are real hawks. You can see everything.“
Jastin frowned. „Are you trying to scare me?“
„A little fear is a must.“
„I don’t need to be scared.“
„Well,“ Adra unrolled knife belts on her knees, examining her knives. „Maybe they’re distracted this time.“
„Distracted? Of what?“
Adra pulled out one of the blades and worked it with a small whetstone. „Fox has gotten word that there are people in town keeping the guard busy. So they will be distracted.“
„What people?“
„He didn’t say.“ Adra examined one of the knives and put it back in his belt. „But he said it had to do with the problems the king is having with his brother.“
„Uh-huh.“
„You don’t know much about Vastar. Am I right?“
„And you?“
„I do.“ She looked up at the many lights. „I have relatives who belong to one of the houses in Vastar. They belong to the Raganian family. The king here is also a Raganian.“
„You’re crazy.“
„I don’t.“
„Then why are you here? Did you run away too?“
„No.“
Jastin noticed how Adra’s face took on a sad yet angry expression. Her fingers gripped the handle of one of the throwing knives so tightly that the knuckles stood out white.
„What does a fisherman’s boy know about it,“ she finally said. „Or are you not a fisher boy, Olik?“
For a moment, Jastin was tempted to tell her the truth. But she seemed to have figured it out herself.
„Fox has already noticed that your hands are too delicate for a fisherman,“ Adra said. „That’s why you’re so clever. That’s why Fox put you in the wagon with me. I should find out something.“
„So, did you?“
„Just what we already knew.“
„And?“
„Your behavior shows that you know at least some courtly rituals. Your clothes may not be those of a rich man, but a fisherman can’t afford them. Your dagger is more than just a scaled knife. Your father certainly has a royal commission. Since you chose the name of a fisherman, we’re guessing one of the coast guards. It should be easy to find out which of the coastal guards at the Wolf’s Head is missing a son.“
„What are you up to?“
„You’re worth quite a bit, and Fox’s plan to sail to Navaru requires money.“
„You want a ransom?“
„Sure. But then you can decide whether you want to go back at all or stay with us. By the time it’s time, you’ll know what will get you more benefits.“
Adra seemed satisfied with the state of her knives, rolled up her belt, wished Jastin a good night and disappeared inside the barrel cart.
Jastin felt uncomfortable. He had already guessed that Fox hadn’t bought the story of the fisherman’s boy. But the fact that they had been able to find out so much about him frightened him. He knew that these people would always be one step ahead of him and thwart all his plans. What bothered him most, however, was the fact that he was being used to take money out of his father’s pocket.

 

Fantasy Project – Update (French)

Jastin a passé les jours suivants à améliorer ses compétences. Il s’est avéré qu’il n’était pas seulement doué pour ce genre de vol, mais qu’il en était même passionné. Jastin se demanda ce que son père aurait dit à ce sujet. Il chassa cette idée de son esprit. Lorsqu’il rentrerait à la maison, il lui raconterait qu’il avait parcouru le pays avec des saltimbanques et qu’il s’était beaucoup amusé. Il espérait que Fox changerait ses plans et resterait à Vastar. Il leur restait encore un peu de temps avant d’arriver à Raktara. Jastin devait bien trouver quelque chose à dire en guise d’adieu à la troupe.
Jastin eut d’autres occasions de prouver son talent. La bande a traversé plusieurs villes, petites et grandes, où ils ont continué à faire de bonnes prises. La prise la plus impressionnante de Jastin était une bague en or, avec une pierre précieuse blanche de grande valeur qui scintillait à la lumière du jour, comme un morceau de soleil tombé du ciel.
„Raktara est notre destination la plus importante“, explique Fox à Jastin. „C’est pourquoi nous y allons en dernier. Nous sommes donc déjà bien entraînés et en sécurité“.
„Raktara est-elle une ville aussi grande que Mirenar ?“ voulut savoir Jastin.
„Beaucoup plus grande. C’est la plus ancienne ville de Vastar. Elle n’est pas aussi belle que Mirenar, mais elle a son propre caractère. Tout dépend de ce que l’on préfère. L’ancien et le puissant. Ou le beau et le fragile ? Raktara a de vieux os. Et beaucoup de secrets“.
„Combien de temps allons-nous rester là-bas ?“
„Trois jours. La fête des moissons offre les meilleures occasions“.
La ville de Raktara était effectivement telle que Fox l’avait décrite. Elle est apparue lorsque le convoi de charrettes à tonneaux est sorti des bois et s’est engagé sur un chemin de terre, ressemblant à une montagne gris-brun. Elle avait été construite sur un rocher, au sommet duquel s’élevait une forteresse. En dessous du château s’étendait une mer dense de maisons, d’où émergeait de temps à autre une tour. La ville avait l’air d’une avalanche figée dans la pierre, qui dessinait les contours de la falaise et s’était encore déversée sur une bonne partie des terres. Pour Jastin, il semblait que les grands murs de la ville s’opposaient de toutes leurs forces à cette marée de tuiles et de briques pour l’empêcher de se répandre dans les champs environnants.
En s’approchant, l’impression de rudesse et d’archaïsme des murs anciens, qui n’avaient rien à voir avec la beauté de Mirenar qui avait séduit Jastin, se renforça. Le nom même de Raktara avait une consonance dure et rugueuse qui décrivait bien le sentiment qui envahissait Jastin à la vue de la ville. Jastin ne voulait pas savoir pour le moment quel genre de secrets les vieux murs pouvaient cacher.
Comme dans les autres villes, il y avait des places près des portes de la ville où les marchands, les saltimbanques et autres gens du voyage pouvaient garer leurs chariots et vivre.
La nuit étendait son ombre clémente sur l’ancien tas de pierres. Dans la lumière des innombrables fenêtres et lampadaires, Raktara se montrait sous son jour le plus impressionnant. La ville se présentait maintenant comme une puissante montagne de feu et de braises.
„Ils ont des gardiens très féroces ici“, dit Adra en s’asseyant à côté de Jastin sur les marchepieds à l’arrière de la charrette. „Ce sont de vrais faucons. Vous voyez tout“.
Jastin fronça les sourcils. „Tu veux me faire peur ?“
„Il faut bien avoir un peu peur“.
„Je n’ai pas besoin d’avoir peur“.
„Eh bien“, Adra déroula des ceintures de couteaux sur ses genoux, et examina ses couteaux. „Peut-être qu’ils sont distraits cette fois-ci“.
„Distrait ? De quoi ?“
Adra a sorti l’une des lames et l’a travaillée avec une petite pierre à aiguiser. „Fox a remarqué que des gens sont en ville et qu’ils occupent la garde. Ils seront donc distraits“.
„Quels gens ?“
„Il ne l’a pas dit“. Adra examina l’un des couteaux et le remit à sa ceinture. „Mais il a dit que c’était en rapport avec les problèmes que le roi a avec son frère“.
„Je vois“.
„Tu ne sais pas grand chose sur Vastar. Ai-je raison ?“
„Et toi ?“
„Moi, oui.“ Elle leva les yeux vers les nombreuses lumières. „J’ai des parents qui appartiennent à l’une des maisons de Vastar. Ils appartiennent à la famille des Raganiens. Le roi ici aussi est un Raganien“.
„Tu es fou !“
„Je ne le fais pas“.
„Alors pourquoi es-tu ici ? Est-ce que tu t’es enfui toi aussi ?“
„Non.“
Jastin remarqua que le visage d’Adra prenait une expression à la fois triste et furieuse. Ses doigts serrèrent le manche de l’un des couteaux de lancer si fort que les jointures en ressortirent blanches.
„Qu’est-ce qu’un garçon pêcheur en sait ?“, dit-elle finalement. „Ou bien n’es-tu pas un garçon pêcheur, Olik ?“
Jastin fut tenté un instant de lui dire la vérité. Mais elle semblait y avoir déjà pensé elle-même.
„Fox a déjà remarqué que tes mains étaient trop délicates pour un pêcheur“, dit Adra. „C’est pour ça que tu es si habile. C’est pour ça que Fox t’a mis dans la voiture avec moi. Je devrais trouver quelque chose“.
„Alors, tu l’as fait ?“
„Juste ce que nous savions déjà de toute façon“.
„Et alors ?“
„Ton comportement, montre que tu connais au moins quelques rituels de cour. Tes vêtements ne sont certes pas ceux d’un riche, mais un pêcheur ne peut pas se les offrir. Ta dague est aussi plus qu’un couteau d’écaille. Ton père a certainement une mission royale. Comme tu as choisi le nom d’un pêcheur, nous parions sur l’un des gardes-côtes. Il devrait être facile de savoir lequel des gardes-côtes de la Tête de loup a perdu un fils“.
„Que comptez-vous faire ?“
„Tu vaux pas mal d’argent et le plan de Fox pour naviguer jusqu’à Navaru nécessite de l’argent“.
„Vous voulez une rançon ?“
„Bien sûr. Mais tu pourras alors décider si tu veux même rentrer ou rester avec nous. D’ici là, tu sauras ce qui te rapporte le plus“.
Adra sembla satisfaite de l’état de ses couteaux, roula, la ceinture, souhaita encore une bonne nuit à Jastin et disparut à l’intérieur de la charrette à tonneaux.
Jastin se sentait mal à l’aise. Certes, il s’était déjà douté que Fox n’avait pas cru à son histoire de garçon pêcheur. Mais le fait qu’ils aient pu en apprendre autant sur lui l’effrayait. Il savait que ces gens auraient toujours une longueur d’avance sur lui et qu’ils déjoueraient tous ses plans. Mais ce qui le préoccupait le plus, c’était le fait qu’on voulait l’utiliser pour soutirer de l’argent à son père.

 

Fantasy Project – Update (Spanish)

Jastin pasó los días siguientes perfeccionando sus habilidades. Resultó que no sólo se le daba bien este tipo de robo, sino que le entusiasmaba. Jastin se preguntó qué habría dicho su padre. Alejó la idea de su mente. Cuando llegara a casa, le contaría que había recorrido el país con malabaristas y que se había divertido mucho. Esperaba que Fox cambiara de planes y se quedara en Vastar. Aún quedaba tiempo antes de llegar a Raktara. Jastin tendría que pensar en algo para despedirse de la compañía.
Jastin tuvo más oportunidades de demostrar sus habilidades. La banda recorrió algunas ciudades pequeñas y grandes, donde siguieron haciendo buenos botines. La presa más impresionante de Jastin era un anillo de oro con una valiosísima gema blanca que brillaba a la luz del día como un trozo de sol caído del cielo.
„Raktara es nuestro destino más importante“, explicó Fox a Jastin. „Por eso vamos allí los últimos. Entonces ya estamos bien practicados y seguros“.
„¿Es Raktara una ciudad tan grande como Mirenar?“, quiso saber Jastin.
„Mucho más grande. La ciudad más antigua de Vastar. No es tan bonita como Mirenar, pero tiene su propio carácter. Depende de lo que prefieras. ¿La antigua y poderosa. ¿O la bella y frágil? Raktara tiene huesos viejos. Y muchos secretos“.
„¿Cuánto tiempo nos quedaremos allí?“
„Tres días. El festival de la cosecha ofrece las mejores oportunidades“.
La ciudad de Raktara era tal y como Fox la había descrito. Salió a la vista cuando la columna de carros de barriles salió del bosque y entró en un camino de tierra, con el aspecto de una montaña gris-marrón. Había sido construida sobre una roca con una fortaleza en su punto más alto. Bajo el castillo se extendía un denso mar de casas, del que se elevaba alguna que otra torre. El pueblo parecía una avalancha que se hubiera convertido en piedra, trazando los contornos de la roca y derramándose a buena distancia en el terreno. A Jastin le pareció como si las grandes murallas de la ciudad estuvieran empujando con todas sus fuerzas contra aquella riada de ladrillos y tejas para impedir que se extendiera por los campos circundantes.
A medida que se acercaban, se intensificaba la impresión bruta y arcaica de las antiguas murallas, que no tenían absolutamente nada que ver con la belleza de Mirenar que había cautivado a Jastin. El propio nombre, Raktara, tenía un sonido duro y áspero que describía muy bien la sensación que invadió a Jastin cuando vio la ciudad. Jastin no quería saber qué clase de secretos podrían esconder las viejas murallas en ese momento.
Al igual que en las demás ciudades, a las puertas de la ciudad había lugares donde comerciantes, mercaderes, malabaristas y otras gentes viajeras podían aparcar sus carros y vivir.
La noche proyectaba su sombra misericordiosa sobre el antiguo montón de piedras. Al resplandor de las luces de innumerables ventanas y farolas, Raktara reveló su lado más impresionante. Ahora la ciudad era una poderosa montaña de fuego y brasas.
„Aquí tienen guardias muy feroces“, dijo Adra mientras se sentaba junto a Jastin en los escalones de la parte trasera del carro. „Son auténticos halcones. Se puede ver todo“.
Jastin frunció el ceño. „¿Intentas asustarme?“
„Hay que tener un poco de miedo“.
„No necesito que me asusten“.
„Bueno“, Adra desenrolló correas de cuchillos sobre sus rodillas, examinando sus cuchillos. „Quizá esta vez estén distraídos“.
„¿Distraerme? ¿De qué?“
Adra sacó uno de los cuchillos y lo trabajó con una pequeña piedra de afilar. „Fox se enteró de que hay gente en la ciudad manteniendo ocupada a la guardia. Así que estarán distraídos“.
„¿Qué gente?“
„No lo ha dicho“. Adra inspeccionó uno de los cuchillos y lo volvió a guardar en su cinturón. „Pero dijo que tenía que ver con los problemas que el rey tiene con su hermano“.
„Ya veo“.
„No sabes mucho de Vastar. ¿Estoy en lo cierto?“
„¿Y tú?“
„Así es“. Ella miró hacia las muchas luces. „Tengo parientes que pertenecen a una de las casas de Vastar. Pertenecen a la familia Raganian. El rey de aquí también es un Raganian“.
„Estás loca“.
„Yo no“.
„Entonces, ¿por qué estás aquí? ¿También huyeron?“
„No.“
Jastin notó cómo el rostro de Adra adoptaba una expresión triste y a la vez enfadada. Sus dedos agarraron el mango de uno de los cuchillos arrojadizos con tanta fuerza que sus nudillos se volvieron blancos.
„¿Qué sabe de eso un niño pescador?“, dijo ella finalmente. „¿O no eres un niño pescador, Olik?“.
Por un momento, Jastin estuvo tentado de decirle la verdad. Pero ella misma parecía haberse dado cuenta.
„Fox ya se ha dado cuenta de que tus manos son demasiado delicadas para un pescador“, dijo Adra. „Por eso eres tan hábil. Por eso Fox te puso en la carreta conmigo. Debería averiguar algo“.
„¿Y tú?“
„Justo lo que ya sabíamos“.
„¿Y?“
„Tu comportamiento demuestra que conoces al menos algunos rituales cortesanos. Puede que tus ropas no sean las de un hombre rico, pero un pescador no puede permitírselas. Tu daga es más que un simple cuchillo con escamas. Tu padre ciertamente tiene una comisión real. Ya que elegiste el nombre de un pescador, suponemos que uno de los guardacostas. Debería ser fácil averiguar a cuál de los guardias costeros de la Cabeza del Lobo le falta un hijo“.
„¿Qué te traes entre manos?“
„Vales bastante, y el plan de Fox de navegar a Navaru requiere dinero“.
„¿Quieres un rescate?“
„Claro. Pero entonces podrás decidir si quieres volver o quedarte con nosotros. Cuando llegue el momento, sabrás qué te reportará más beneficios“.
Adra pareció satisfecha con el estado de sus cuchillos, se arremangó el cinturón, le deseó buenas noches a Jastin y desapareció dentro del carro de barriles.
Jastin se sintió incómodo. Ya había adivinado que Fox no se había tragado la historia del niño pescador. Pero el hecho de que hubieran podido averiguar tanto sobre él le asustaba. Sabía que aquella gente siempre iría un paso por delante de él y frustraría todos sus planes. Sin embargo, lo que más le molestaba era el hecho de que le estuvieran utilizando para sacar dinero del bolsillo de su padre.

 

Fantasy Project – Update (Italian)

Jastin passò i giorni successivi ad affinare le sue capacità. Si scoprì che non solo era portato per questo tipo di furto, ma ne era addirittura entusiasta. Jastin si chiese cosa avrebbe detto suo padre. Non pensò più a nulla. Quando tornava a casa, gli raccontava di aver girato il paese con i giocolieri e di essersi divertito molto. Sperava che Fox cambiasse i suoi piani e rimanesse a Vastar. C’era ancora un po‘ di tempo prima che arrivassero a Raktara. Jastin avrebbe dovuto pensare a qualcosa per salutare la troupe.
A Jastin vennero offerte altre opportunità per dimostrare le sue capacità. La banda attraversò alcune città piccole e grandi, dove continuò a fare un buon bottino. L’oggetto più impressionante di Jastin era un anello d’oro con una gemma bianca molto preziosa che brillava alla luce del giorno come un pezzo di sole caduto dal cielo.
„Raktara è la nostra destinazione più importante“, spiegò Fox a Jastin. „È per questo che ci andiamo per ultimi. Quindi siamo già ben allenati e sicuri“.
„Raktara è una città grande come Mirenar?“, volle sapere Jastin.
„Molto più grande. È la città più antica di Vastar. Non è bella come Mirenar, ma ha il suo carattere. Dipende da cosa preferisci. L’antica e potente. O la bella e fragile? Raktara ha ossa vecchie. E molti segreti“.
„Quanto tempo resteremo lì?“.
„Tre giorni. La festa del raccolto offre le migliori opportunità“.
La città di Raktara era davvero come l’aveva descritta Fox. Quando la colonna di carri uscì dal bosco e imboccò un sentiero sterrato, la città apparve come una montagna grigio-marrone. Era stata costruita su una roccia con una fortezza nel punto più alto. Sotto il castello si estendeva un mare fitto di case, con qualche torre che si ergeva di tanto in tanto. La città sembrava una valanga che si era trasformata in pietra, tracciando i contorni della roccia e riversandosi per una buona distanza nel terreno. A Jastin sembrò che le grandi mura della città stessero spingendo con tutte le loro forze contro questa marea di mattoni e tegole per evitare che si diffondesse nei campi circostanti.
Man mano che si avvicinavano, l’impressione bruta e arcaica delle antiche mura, che non avevano assolutamente nulla a che fare con la bellezza di Mirenar che aveva affascinato Jastin, si intensificava. Il nome stesso, Raktara, aveva un suono aspro e ruvido che descriveva molto bene la sensazione che si provava quando Jastin vedeva la città. Jastin non voleva sapere che tipo di segreti potessero nascondere le vecchie mura al momento.
Come per le altre città, alle porte della città c’erano posti dove i commercianti, i mercanti, i giocolieri e gli altri viaggiatori potevano parcheggiare i loro carri e vivere.
La notte gettava la sua ombra misericordiosa sull’antico cumulo di pietre. Al chiarore delle luci delle innumerevoli finestre e dei lampioni, Raktara rivelò il suo lato più imponente. Ora la città era un’imponente montagna di fuoco e brace.
„Qui ci sono guardie molto agguerrite“, disse Adra sedendosi accanto a Jastin sui gradini in fondo al carro. „Sono dei veri falchi. Si vede tutto“.
Jastin si accigliò. „Stai cercando di spaventarmi?“.
„Un po‘ di paura è d’obbligo“.
„Non ho bisogno di essere spaventato“.
„Beh“, Adra srotolò le cinture dei coltelli sulle ginocchia, esaminando i suoi coltelli. „Forse stavolta sono distratti“.
„Ti distrai? Di cosa?“
Adra estrasse una delle lame e la lavorò con una piccola pietra per affilare. „Fox ha saputo che in città c’è gente che tiene occupata la guardia. Quindi saranno distratti“.
„Di quali persone?“
„Non l’ha detto“. Adra ispezionò uno dei coltelli e lo rimise nella cintura. „Ma ha detto che ha a che fare con i problemi che il re sta avendo con suo fratello“.
„Capisco.“
„Non sai molto di Vastar. Ho ragione?“.
„E tu?“
„È vero.“ Alzò lo sguardo verso le numerose luci. „Ho dei parenti che appartengono a una delle case di Vastar. Appartengono alla famiglia Raganian. Anche il re qui è un raganiano“.
„Tu sei pazzo“.
„Io no“.
„Allora perché sei qui? Anche tu sei scappato?“.
„No.“
Jastin notò come il volto di Adra avesse assunto un’espressione triste e allo stesso tempo arrabbiata. Le sue dita afferrarono il manico di uno dei coltelli da lancio così saldamente che le nocche divennero bianche.
„Che ne sa il figlio di un pescatore?“, disse infine lei. „O non sei un pescatore, Olik?“.
Per un attimo Jastin fu tentato di dirle la verità. Ma sembrava che l’avesse capito da sola.
„Fox ha già notato che le tue mani sono troppo delicate per un pescatore“, disse Adra. „Ecco perché sei così abile. È per questo che Fox ti ha messo nel carro con me. Dovrei scoprire qualcosa“.
„E voi?“
„Proprio quello che sapevamo già“.
„E?
„Il tuo comportamento dimostra che conosci almeno qualche rituale di corte. I tuoi abiti non saranno quelli di un uomo ricco, ma un pescatore non può permetterseli. Il tuo pugnale è più di un semplice coltello a squame. Tuo padre ha sicuramente una commissione reale. Dato che ha scelto il nome di un pescatore, supponiamo che si tratti di una guardia costiera. Dovrebbe essere facile scoprire a quale delle guardie costiere della Testa del Lupo manca un figlio“.
„Cosa stai combinando?“
„Tu vali parecchio, e il piano di Fox di navigare verso Navaru richiede denaro“.
„Volete un riscatto?
„Certo. Ma poi potrai decidere se tornare del tutto o restare con noi. Quando sarà il momento, saprai cosa ti porterà più vantaggi“.
Adra sembrò soddisfatta dello stato dei suoi coltelli, arrotolò la cintura, augurò a Jastin la buona notte e scomparve all’interno del carro-botte.
Jastin si sentì a disagio. Aveva già intuito che Fox non si era bevuto la storia del ragazzo del pescatore. Ma il fatto che fossero riusciti a scoprire così tanto su di lui lo spaventava. Sapeva che queste persone sarebbero state sempre un passo avanti a lui e avrebbero ostacolato tutti i suoi piani. Ciò che lo preoccupava di più, tuttavia, era il fatto che veniva usato per sottrarre denaro dalle tasche di suo padre.

 

Fantasy Project – Update (Portuguese)

Jastin passou os dias seguintes a aperfeiçoar as suas capacidades. Descobriu-se que ele não só tinha jeito para este tipo de roubo, como também estava completamente entusiasmado com ele. Jastin interrogou-se sobre o que o pai teria dito. Pôs a ideia no fundo da sua mente. Quando chegava a casa, contava-lhe que tinha viajado pelo país com malabaristas e que se tinha divertido muito. Esperava que Fox mudasse os seus planos e ficasse em Vastar. Ainda faltava algum tempo para chegarem a Raktara. Jastin teria de pensar em algo para se despedir da trupe.
Jastin teve mais oportunidades de provar as suas capacidades. O bando passou por algumas cidades pequenas e grandes, onde continuou a fazer bons saques. O objeto mais impressionante de Jastin era um anel de ouro com uma pedra preciosa branca muito valiosa que brilhava à luz do dia como um pedaço de sol que tivesse caído do céu.
„Raktara é o nosso destino mais importante“, Fox explicou a Jastin. „É por isso que vamos lá em último lugar. Então nós já estamos bem treinados e seguros.“
„Raktara é uma cidade tão grande quanto Mirenar?“, Jastin quis saber.
„Muito maior. A cidade mais antiga de Vastar. Não é tão bonita como Mirenar, mas tem o seu próprio carácter. Depende do que você preferir. A velha e poderosa. Ou a bela e frágil? Raktara tem ossos velhos. E muitos segredos“.
„Quanto tempo vamos ficar lá?“
„Três dias. O festival da colheita oferece as melhores oportunidades.
A cidade de Raktara era de facto como Fox a descrevera. Quando a coluna de carrinhos de mão saiu do bosque e entrou num caminho de terra batida, surgiu a cidade, que parecia uma montanha cinzenta e castanha. Tinha sido construída sobre uma rocha, com uma fortaleza no seu ponto mais alto. Por baixo do castelo estendia-se um denso mar de casas, de onde se erguia uma torre ocasional. A cidade parecia uma avalanche que se tinha transformado em pedra, traçando os contornos da rocha e espalhando-se a uma boa distância no terreno. Para Jastin, parecia que as grandes muralhas da cidade estavam a empurrar com toda a força contra esta inundação de tijolos e telhas para impedir que se espalhasse pelos campos circundantes.
À medida que se aproximavam, a impressão bruta e arcaica das antigas muralhas, que não tinham absolutamente nada a ver com a beleza de Mirenar que tinha cativado Jastin, intensificou-se. O próprio nome, Raktara, tinha um som áspero e rude que descrevia muito bem o sentimento que se apoderou de Jastin quando viu a cidade. Jastin não queria saber que tipo de segredos as velhas muralhas poderiam estar a esconder neste momento.
Tal como nas outras cidades, havia lugares à porta da cidade onde comerciantes, mercadores, malabaristas e outros viajantes podiam estacionar as suas carroças e viver.
A noite lançou a sua sombra misericordiosa sobre o antigo monte de pedras. Ao brilho das luzes de inúmeras janelas e candeeiros de rua, Raktara revelava o seu lado mais impressionante. Agora a cidade era uma poderosa montanha de fogo e brasas.
„Têm aqui guardas muito ferozes“, disse Adra ao sentar-se ao lado de Jastin nos degraus da parte de trás da carroça. „São verdadeiros falcões. Dá para ver tudo“.
Jastin franziu a testa. „Estão a tentar assustar-me?
„Um pouco de medo é obrigatório.
„Não preciso de ter medo.“
„Bem“, Adra desenrolou os cintos de facas sobre os joelhos, examinando as facas. „Talvez eles estejam distraídos dessa vez.“
„Distraída? De quê?“
Adra tirou uma das lâminas e trabalhou-a com uma pequena pedra de amolar. „A Raposa soube que há pessoas na cidade a manter a guarda ocupada. Então vão estar distraídos.
„Que pessoas?
„Ele não disse. Adra inspeccionou uma das facas e voltou a colocá-la no cinto. „Mas ele disse que tinha a ver com os problemas que o rei está a ter com o irmão.“
„Estou a ver.
„Tu não sabes muito sobre Vastar. Estou certo?“
„E tu?“
„Sei.“ Ela olhou para as muitas luzes. „Eu tenho parentes que pertencem a uma das casas de Vastar. Eles pertencem à família Raganian. O rei daqui também é um Raganiano.
„Tu és louca.“
„Eu não.“
„Então porque estás aqui? Também fugiste?
„Não.“
Jastin reparou como o rosto de Adra assumiu uma expressão triste mas zangada. Os seus dedos agarraram o cabo de uma das facas de arremesso com tanta força que os nós dos dedos ficaram brancos.
„O que é que um filho de pescador sabe sobre isso?“, disse ela finalmente. „Ou não és um rapaz pescador, Olik?“
Por um momento, Jastin sentiu-se tentado a dizer-lhe a verdade. Mas ela própria parecia ter percebido.
„A Raposa já reparou que as tuas mãos são demasiado delicadas para um pescador“, disse Adra. „É por isso que és tão hábil. Foi por isso que a Raposa te pôs na carroça comigo. Eu devia descobrir alguma coisa“.
„E tu?“
„Exatamente o que nós já sabíamos.“
„E?“
„O seu comportamento mostra que conhece pelo menos alguns rituais da corte. As tuas roupas podem não ser as de um homem rico, mas um pescador não as pode comprar. O vosso punhal é mais do que uma faca com escamas. O vosso pai tem certamente uma comissão real. Como escolheu o nome de um pescador, supomos que seja um dos guardas costeiros. Deve ser fácil descobrir qual dos guardas costeiros de Wolf’s Head não tem um filho.“
„O que andas a tramar?“
„Tu vales muito, e o plano da Raposa de navegar para Navaru requer dinheiro.“
„Queres um resgate?“
„Claro. Mas depois podes decidir se queres voltar ou ficar connosco. Quando chegar a altura, já saberás o que te trará mais benefícios.“
Adra pareceu satisfeita com o estado das suas facas, enrolou o cinto, desejou a Jastin uma boa noite e desapareceu dentro do carrinho de barris.
Jastin sentiu-se desconfortável. Ele já tinha adivinhado que Fox não tinha acreditado na história do rapaz do pescador. Mas o facto de terem conseguido descobrir tanto sobre ele assustava-o. Ele sabia que esta gente estaria sempre um passo à sua frente e frustraria todos os seus planos. O que mais o incomodava, porém, era o facto de estar a ser usado para tirar dinheiro do bolso do pai.

 

Fantasy Project – Update (Japanese)

ジャスティンはそれから数日間、腕を磨いた。 彼はこの種の泥棒のコツを心得ているだけでなく、まさに熱中していることがわかった。 ジャスティンは父親が何と言っただろうかと考えた。 彼はその考えを頭の片隅に追いやった。 家に帰ると、フォックスに、曲芸師と一緒に国中を旅してとても楽しかったと話した。 彼はフォックスが計画を変更し、ヴァスタルに留まることを願っていた。 ラクタラに着くまでにはまだ時間があった。 ジャスティンは一座に別れを告げるために何か考えなければならない。
ジャスティンには、自分の腕前を証明する機会がさらに与えられた。 一味はいくつかの小さな町や大きな町を旅し、そこで良い戦利品を作り続けた。 ジャスティンの最も印象的な獲物は、非常に貴重な白い宝石がついた黄金の指輪だった。
「ラクタラは最も重要な目的地だ」フォックスはジャスティンに説明した。 「だから最後に行くんだ。 それなら、私たちはすでに十分な練習を積んでいるし、安全だ」。
「ラクタラはミレナーと同じくらい大きな町なのか」ジャスティンは知りたがった。
„ずっと大きい。 ヴァスターで最も古い都市だ。 ミレナーほど美しくはないが、独自の個性がある。 何を好むかによるな。 古くて力強い。 それとも美しくて壊れやすい? ラクタラには古い骨がある。 秘密も多い
「滞在期間は?
„3日間。 収穫祭は最高の機会を提供してくれる“
ラクタラの町は、確かにフォックスが説明したとおりだった。 樽荷車の隊列が森林地帯から未舗装のトラックに出てくると、それは灰褐色の山のように見えてきた。 ラクタラは岩の上に築かれた城塞都市である。 城の下には家々が密集し、時折塔がそびえ立っていた。 街はまるで雪崩が石になったようで、岩の輪郭をなぞり、かなりの距離を大地に流出していた。 ジャスティンには、レンガやタイルの洪水が周囲の野原に広がらないように、大きな城壁が全力で押し寄せているように見えた。
近づくにつれ、ジャスティンを魅了したミレナルの美しさとはまったく関係のない、古代の城壁の野性的で古風な印象が強まった。 ラクタラという名前には、ジャスティンがこの町を見たときに感じたような、荒々しい響きがあった。 古い城壁にどんな秘密が隠されているのか、今のところジャスティンは知りたくなかった。
他の町と同じように、城門には商人、商人、曲芸師などの旅人が荷車を停めて生活できる場所があった。
夜は、古代の石の山に慈悲深い影を落とした。 無数の窓や街灯の明かりに照らされ、ラクタラはより印象的な一面を見せた。 今、街は炎と燃えさかる巨大な山になっていた。
「アドラは荷台の階段でジャスティンの隣に座りながら言った。 「彼らは本当に鷹だ。 すべてが見えるよ」。
ジャスティンは顔をしかめた。 「私を怖がらせようとしているの?
„多少の恐怖は必要よ“
„怖がる必要はない“
「アドラは膝の上でナイフのベルトを広げ、ナイフを調べた。 „今回は気を取られているのかもしれない“
„気をそらす? 何を?
アドラは刃物の一つを取り出し、小さな砥石で研いだ。 「フォックスは、町に警備隊を忙しくさせている人たちがいると聞いた。 だから、彼らは気が散っているだろう“
「どんな人たち?
「彼は言わなかった。 アドラはナイフのひとつを点検し、ベルトに戻した。 „でも、王が弟と抱えている問題と関係があると言っていました“
„なるほど“
「ヴァスターのことはよく知らないでしょ。 そうだろう?
„あなたは?“
„そうです“ ヴァスタールのある家に親戚がいる。 彼らはラガニア家に属している。 ここの王様もラガニア人です“
„あなたは狂っている“
「いないわ
「では、なぜここに? あなたも逃げたのですか?“
„違う“
ジャスティンはアドラの顔が悲しげでありながら怒りの表情を浮かべているのに気づいた。 彼女の指は投げナイフの柄を強く握り、指の関節が白くなった。
「漁師の子供に何がわかるのよ」彼女はやっと言った。 「それとも漁師の少年じゃないのか、オリク?
一瞬、ジャスティンは彼女に真実を告げたくなった。 しかし、彼女は自分でそれを理解したようだった。
「フォックスはすでに、あなたの手が漁師にしては繊細すぎることに気づいています」とアドラは言った。 「だからあなたは器用なんでしょう。 だからフォックスは君を馬車に乗せたんだ。 何か見つけなければ」。
「それで、あなたは?
„私たちがすでに知っていた通りよ“
„それで?“
„あなたの振る舞いを見ていると““少なくとも礼儀作法は心得ているようだ あなたの服装は金持ちのそれではないかもしれないが、漁師にそんな余裕はない。 あなたの短剣はただの鱗のついたナイフではありません。 お父上は確かに王室御用達だ。 漁師の名前を選んだのだから、沿岸警備隊の一人だろう。 狼の頭の沿岸警備隊員のうち、息子のいない者を見つけるのは簡単なはずだ」。
„何を企んでいるんだ?“
„君にはかなりの価値がある。“ „フォックスがナヴァルへ航海する計画には金が必要だ。“
„身代金が欲しいのか?“
「そうだな。 でも、その後で、まったく帰りたくないのか、それとも私たちと一緒にいたいのか、決めればいい。 その時までに、何がより多くの利益を得られるかわかるだろう“
アドラはナイフの状態に満足したようで、ベルトを巻き上げ、ジャスティンにおやすみを告げて樽車の中に消えていった。
ジャスティンは居心地の悪さを感じた。 フォックスが漁師の少年の話を信じていないことは、すでに察していた。 しかし、彼らが自分のことをここまで知っているという事実に、彼は怯えた。 彼は、この連中が常に彼の一歩先を行き、彼の計画をすべて阻止することを知っていた。 しかし、彼が最も気になったのは、父親の懐から金を巻き上げるために自分が利用されているという事実だった。

 

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