Fantasy – Dawn of the Dragon – Reading Example

Fantasy Work in Progress

Fantasy Project with dragons

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Fantasy (German)

Vel sah sich die Häuser der kleinen Gasse genau an, die in den Platz des Hafens mündete, auf dem Kisten und Fässer herumstanden. Es gab drei Gasthäuser, in denen er jedoch keine Nacht verbringen wollte. Das Größte befand sich direkt am Hafen,bei dem es sich aus der Nähe betrachtet, um nicht mehr als eine Mole handelte. Links und Rechts des Platzes sah Vel überdachte Lager. Ein paar Seeleute waren damit beschäftigt, ihre Ladung vor dem Regen in Sicherheit zu bringen, der an Stärke zunahm. Vel fiel ein Mann auf, der gerade eine Kiste auf eine Sackkarre hievte. Er war ziemlich bunt gekleidet, für einen Seemann. Auch die feine, seidig glänzende Beschaffenheit des Stoffes, unterschied sich vom groben, grauen Leinen, das Seeleute für gewöhnlich trugen. Er besaßen zudem Schmuck aus Gold und Silber. Eine Halskette, Armbänder, Ringe und Ohrringe. Vel sah sich um und entdeckte etwa drei weitere Männer, die derart kostspielig ausstaffiert waren. Sie mussten zu einem der beiden Schiffe gehören, die in der Mole festgemacht hatten. Bei den Schiffen handelte es sich um zwei einmastige Dorgis, die trotz ihrer großen Ladekapazität schnelle Fahrt machen konnten. Der eine sah gewöhnlich aus, der andere besaß eine blauweiße Bemalung und goldene Ornamente. Das eingerollte Segel zeigte rote und gelbe Streifen. Vel war klar, dass die bunte Truppe zu diesem Schiff gehörte. Die Mannschaft musste wohlhabend sein und ihr Kapitän ein fähiger See und Kaufmann. Vel wünschte dem farbenfroh gekleideten Mann, der gerade die Kiste auf die Karre geladen hatte, einen guten Tag. „Ich suche Baran Zakaray. Kennst du ihn?“ Der Seemann grinste breit. „Ja. Er ist mein Käpt´n und das“, er deutete mit dem Kopf in Richtung des schönen Schiffes, „ist die Rochen. Gehört ihm. Was willst du vom Käpt´n?“ „Das will ich ihm persönlich sagen.“ „Er ist im roten Seil“, sagte der Mann, mit einem weiteren Nicken, diesmal in Richtung des großen Gasthauses, danach schob er seine Karre zu den Lagerhäusern. Vels drehte sich um und sein Blick fiel auf Jastin. Der Junge war bleich und zitterte. Val legte eine Hand auf seine Stirn, aber Jastin schlug sie weg. „Bin nicht krank!“, protestierte er. „Was ist los mit dir?“ „Der Ort gefällt mir nicht.“ „Mir auch nicht. Deswegen werden wir ihn auch schnell wieder verlassen.“ „Die Schiffe gefallen mir auch nicht.“ Val betrachtete die zwei Dorgis. „Was ist mit denen?“ „Das Eine starrt mich an. Das Andere lacht mich aus.“ Godrik lachte. „Du Spinner!“ Val unterdrückte ein Grinsen und beruhigte Jastin. „Wir werden vorsichtig sein. Versprochen.“ *** Die Gaststube war eng, dunkel und verqualmt. Durch die milchigen Fensterscheiben sickerte trübes Tageslicht, das weiter schwand, je stärker das Unwetter draußen wurde. Ein paar Kerzen brannten tapfer gegen die zunehmende Dunkelheit an. Es roch nach Rauchblättern, vermischt mit dem Geruch das Fetts aus der Küche, der geölten ledernen Seemannskleidung und dem Gestank ungewaschener Körper. Vel drehte sich fast der Magen um, und auch die beiden Jungen schienen gegen die aufkommende Übelkeit anzukämpfen. Vel sah in einer Ecke des Raumes eine Nische, die über ein größeres Fenster verfügte und deren Wände in hellem Ocker gestrichen waren. Darin saß ein Mann in kostbarer roter, goldbestickter Kleidung, mit blinkenden Messingknöpfen. Auf dem Tisch dampfte eine filigrane Tasse aus hellem Ton, die in ihrer Machart, ganz und gar nicht in diese Umgebung passte, wie auch der Mann selbst, der einer anderen Kultur anzugehören schien. Er war zwar kein Südländer, aber sein Gesicht hatte deren sonnenverbrannte Färbung. Er Sog an einem Rauchblattröhrchen, und entließ genüsslich eine wirbelnde, blaue Wolke aus seiner Nase, die einen süßlichen Duft verbreitete. Er war vertieft in ein Buch und bemerkte Vels Kommen erst, als dieser neben dem Tisch stand. „Wer will was von mir?“, fragte er, ohne von seinem Buch aufzusehen. „Seid Ihr Baran Zakaray?“ „Nicht solange Ihr Euch nicht vorgestellt habt.“ „Mein Name ist Veland Kreys“, sagte er. „Ich muss zu den Brakanern, nach Gutland.“ „Wer will schon zu den Brakanern?“ „Veyra Arden von Bristayn schickt mich.“ Der Mann blickte auf, musterte Vel und die beiden Jungen, woraufhin er das Buch zuklappte und weglegte. „Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr vernommen habe. Aber der Klang ist immer noch wie Glockenläuten an einem heiligen Tag. Und ja. Ich bin Baran Zakaray“ „Könnt ihr das für uns machen?“ „Euch nach Estrun bringen? Natürlich kann ich das. Aber nicht heute und nicht sofort. Wir haben Ware abzuliefern an den iridischen Häfen. Bis wir Ostik oder Brindan erreichen kann ein guter Monat vergehen.“ „Aber ihr nehmt uns mit, habe ich das richtig verstanden?“ Zakaray ließ sich Zeit mit der Antwort. „Da Euch Veyra schickt, habe ich keine andere Wahl.“ Vel konnte Zarakays Worten nicht entnehmen, ob er gern, ungern oder aus den Pflichten einer alten Freundschaft heraus zustimmte, sie mitzunehmen. „Was führt einen Soldaten der Garde in eine so unwirtliche Gegend?“, wollte Zarakay wissen. „Sieht nach Problemen aus. Ist dem Alten Veres etwas zugestoßen?“ Vel versicherte sich, dass niemand sie belauschen konnte. „Er ist tot.“ „Ich hoffe, du hast nichts damit zu tun?“ „Nein. Aber die Garde hat Verräter in ihren Reihen.“ Zarakay schien wie versteinert. „Das wird Drakor auf den Thron bringen. Schwierige Zeiten brechen an.“ Vel beschäftigte sein eigenes Schicksal und das von Godrik und Jastin. „Können wir an Bord gehen?“ „Natürlich. Aber warten wir ab, bis der Regen aufhört. Setzt euch. Es ist zwar eng, aber mit gutem Willen findet ihr alle Platz.“  

Fantasy (English)

Vel looked closely at the houses in the small alley that led into the square of the harbor, where crates and barrels stood around. There were three inns, but he did not want to spend the night in them. The largest one was located directly at the harbor, which, seen from close up, was nothing more than a pier. To the left and right of the square Vel saw covered warehouses. A few sailors were busy moving their cargo to safety from the rain, which was increasing in strength. Vel noticed a man who was hoisting a crate onto a hand truck. He was dressed rather colorfully, for a sailor. Also, the fine, silky texture of the fabric, differed from the coarse, gray linen that sailors usually wore. He also had jewelry made of gold and silver. A necklace, bracelets, rings and earrings. Vel looked around and spotted about three other men who were so expensively decked out. They had to belong to one of the two ships moored in the pier. The ships were two single-masted dorgis that could make fast trips despite their large cargo capacity. One looked ordinary, the other had blue and white painting and golden ornaments. The furled sail showed red and yellow stripes. Vel was clear that the colorful troupe belonged to this ship. The crew had to be wealthy and their captain an able seaman and merchant. Vel wished the colorfully dressed man, who had just loaded the crate onto the cart, a good day. „I am looking for Baran Zakaray. Do you know him?“ The sailor grinned broadly. „Yes. He’s my captain ́n and this,“ he gestured with his head toward the beautiful ship, „is the Rochen. Belongs to him. What do you want from the captain ́n?“ „I want to tell him personally.“ „He’s in the red rope,“ the man said, with another nod, this time in the direction of the big inn, after which he pushed his cart toward the warehouses. Vels turned and his eyes fell on Jastin. The boy was pale and trembling. Val put a hand on his forehead, but Jastin slapped it away. „Am not sick!“ he protested. „What’s the matter with you?“ „I don’t like this place.“ „Neither do I. That’s why we’re going to leave it quickly.“ „I don’t like the ships either.“ Val looked at the two Dorgis. „What about them?“ „One is staring at me. The other is laughing at me.“ Godrik laughed. „You nut!“ Val suppressed a grin and reassured Jastin. „We’ll be careful. Promis- chen.“ *** The inn was cramped, dark, and smoky. Dim daylight seeped through the milky window panes, dwindling further as the storm outside grew stronger. A few candles burned bravely against the increasing darkness. It smelled of smoke leaves, mixed with the smell of grease from the kitchen, the oiled leather sailor’s clothes and the stench of unwanted smells. and the stench of unwashed bodies. Vel’s stomach almost turned, and the two boys also seemed to be fighting the rising nausea. Vel saw an alcove in one corner of the room, which had a larger window and whose walls were painted in light ocher. In it sat a man in costly red, gold-embroidered clothing, with flashing brass buttons. On the table steamed a filigree cup made of light clay, which in its way of making, did not fit at all into this environment, as well as the man himself, who seemed to belong to a different culture. He was not a southerner, but his face had their sunburnt coloring. He sucked on a smoke leaf tube, and gleefully released a swirling, blue cloud from his nose, spreading a sweet scent. He was engrossed in a book and did not notice Vel’s coming until he was standing next to the table. „Who wants something from me?“ he asked without looking up from his book. „Are you Baran Zakaray?“ „Not until you introduce yourself.“ „My name is Veland Kreys,“ he said. „I have to go to the Brakan, to Gutland.“ „Who would want to go to the Brakans?“ „Veyra Arden of Bristayn sent me.“ The man looked up, eyed Vel and the two boys, whereupon he closed the book and put it away. „That’s a name I haven’t heard in a long time. But the sound is still like ringing bells on a holy day. And yes. I am Baran Zaka- ray“ „Can you do this for us?“ „Take you to Estrun? Of course I can. But not today and not right away. We have goods to deliver to the Iridian ports. It may be a good month before we reach Ostik or Brindan.“ „But you’re taking us with you, did I understand that correctly?“ Zakaray took his time answering. „Since Veyra sent you, I have no choice.“ Vel could not tell from Zarakay’s words whether he agreed to take them with him gladly, reluctantly, or out of the obligations of an old friendship. „What brings a soldier of the Guard to such an inhospitable region?“ wanted to know Zarakay. „Looks like trouble. Has something happened to Old Veres?“ Vel made sure no one could overhear them. „He’s dead.“ „I hope you had nothing to do with it?“ „No. But the Guard has traitors in its ranks.“ Zarakay seemed transfixed. „That will put Drakor on the throne. Difficult times are dawning.“ Vel was preoccupied with his own fate and that of Godrik and Jastin. „Can we board Board?“ „Of course. But let’s wait until the rain stops. Sit down. It’s a bit cramped, but with good will, you’ll all find room.“  

Fantasy (French)

Vel regarda attentivement les maisons de la petite ruelle qui débouchait sur la place du port, où traînaient des caisses et des tonneaux. Il y avait trois auberges, mais il ne voulait pas y passer la nuit. La plus grande se trouvait directement sur le port, qui, vu de près, n’était rien de plus qu’une jetée. A gauche et à droite de la place, Vel voyait des entrepôts couverts. Quelques marins étaient occupés à mettre leur cargaison à l’abri de la pluie qui s’intensifiait. Vel remarqua un homme qui était en train de hisser une caisse sur un chariot. Il était habillé de façon assez bigarrée pour un marin. Le tissu fin et soyeux se distinguait également de la toile grossière et grise que les marins portaient habituellement. Il possédait également des bijoux en or et en argent. Un collier, des bracelets, des bagues et des boucles d’oreilles. Vel regarda autour de lui et découvrit environ trois autres hommes aussi richement vêtus. Ils devaient appartenir à l’un des deux bateaux amarrés à la jetée. Il s’agissait de deux Dorgis à mât unique qui, malgré leur grande capacité de chargement, pouvaient se déplacer rapidement. L’un était d’apparence ordinaire, l’autre était peint en bleu et blanc avec des ornements dorés. La voile enroulée présentait des bandes rouges et jaunes. Il était clair pour Vel que cette troupe bigarrée appartenait à ce navire. L’équipage devait être riche et son capitaine un marin et un commerçant compétent. Vel souhaita une bonne journée à l’homme vêtu de couleurs vives qui venait de charger la caisse sur la charrette. „Je cherche Baran Zakaray. Tu le connais ?“ Le marin eut un large sourire. „Oui. C’est mon capitaine ́n et ça“, il indiqua de la tête en direction du beau navire, „c’est la raie. C’est à lui. Qu’est-ce que tu veux au capitaine ́n ?“ „Je veux le lui dire en personne“. „Il est dans la corde rouge“, dit l’homme, avec un nouveau signe de tête, cette fois en direction de la grande auberge, après quoi il poussa sa charrette vers les entrepôts. Vels se retourna et son regard se posa sur Jastin. Le garçon était pâle et tremblait. Val posa une main sur son front, mais Jastin la repoussa. „Je ne suis pas malade !“, protesta-t-il. „Qu’est-ce que tu as ?“ „Je n’aime pas cet endroit“. „Moi non plus. C’est pourquoi nous allons le quitter rapidement“. „Les vaisseaux ne me plaisent pas non plus“. Val regarda les deux Dorgis. „Qu’est-ce qu’ils ont ?“ „L’un me regarde fixement. L’autre se moque de moi“. Godrik éclata de rire. „Espèce de cinglé !“ Val réprima un rictus et rassura Jastin. „Nous ferons attention. Promis…“ *** La salle de restaurant était étroite, sombre et enfumée. Les vitres laiteuses laissaient filtrer une lumière du jour trouble, qui continuait à s’estomper à mesure que l’orage s’intensifiait à l’extérieur. Quelques bougies brûlaient courageusement contre l’obscurité croissante. Il y avait une odeur de fumée en feuilles, mélangée à l’odeur de la graisse de la cuisine, des vêtements de marin en cuir huilé et de l’humidité. et la puanteur des corps non lavés. Vel avait presque l’estomac retourné, et les deux garçons semblaient eux aussi lutter contre la nausée naissante. Vel vit dans un coin de la pièce une alcôve dotée d’une fenêtre plus grande et dont les murs étaient peints en ocre clair. A l’intérieur, un homme était assis, vêtu d’un précieux vêtement rouge brodé d’or, avec des boutons en laiton qui clignotaient. Sur la table fumait une délicate tasse en terre cuite claire, dont la facture n’était pas du tout adaptée à cet environnement, tout comme l’homme lui-même, qui semblait appartenir à une autre culture. Il n’était pas originaire du Sud, mais son visage avait la même couleur brûlée par le soleil. Il aspirait un tube à feuilles de fumée et libérait avec plaisir un nuage bleu tourbillonnant de ses narines, répandant un doux parfum. Il était plongé dans la lecture d’un livre et ne remarqua l’arrivée de Vel que lorsque celui-ci se tint à côté de la table. „Qui me demande quelque chose ?“, demanda-t-il sans lever les yeux de son livre. „Vous êtes Baran Zakaray ?“ „Pas tant que vous ne vous êtes pas présenté“. „Je m’appelle Veland Kreys“, dit-il. „Je dois aller chez les Brakans, à Gutland“. „Qui veut aller chez les Brakans ?“ „C’est Veyra Arden de Bristayn qui m’envoie“. L’homme leva les yeux, examina Vel et les deux garçons, après quoi il ferma le livre et le rangea. „C’est un nom que je n’ai pas entendu depuis longtemps. Mais le son est toujours comme le tintement d’une cloche un jour sacré. Et oui. Je suis Baran Zaka- ray“. „Vous pouvez faire ça pour nous ?“ „Vous emmener à Estrun ? Bien sûr que je peux le faire. Mais pas aujourd’hui et pas tout de suite. Nous avons des marchandises à livrer dans les ports iridescents. Il peut se passer un bon mois avant que nous atteignions Ostik ou Brindan“. „Mais vous nous emmenez avec vous, ai-je bien compris ?“ Zakaray prit son temps pour répondre. „Puisque Veyra vous envoie, je n’ai pas le choix“. Vel ne pouvait pas comprendre dans les paroles de Zarakay s’il acceptait de les emmener avec plaisir, à contrecœur ou par devoir d’une vieille amitié. „Qu’est-ce qui amène un soldat de la garde dans une région aussi inhospitalière ?“ a voulu savoir Zarakay. „On dirait qu’il y a des problèmes. Est-il arrivé quelque chose au vieux Veres ?“ Vel s’assura que personne ne pouvait les écouter. „Il est mort“. „J’espère que tu n’y es pour rien ?“ „Non. Mais la Garde a des traîtres dans ses rangs“. Zarakay sembla pétrifié. „Cela va mettre Drakor sur le trône. Des temps difficiles s’annoncent“. Vel était préoccupé par son propre sort et celui de Godrik et Jastin. „Pouvons-nous monter à bord monter à bord ?“ „Bien sûr. Mais attendons que la pluie s’arrête. Asseyez-vous. C’est vrai que c’est étroit, mais avec de la bonne volonté, vous trouverez tous de la place“.  

Fantasy (Spanish)

Vel miró atentamente las casas de la pequeña callejuela que desembocaba en la plaza del puerto, donde había cajas y barriles. Había tres posadas, pero no quería pasar la noche en ellas. La más grande daba directamente al puerto, que, visto de cerca, no era más que un muelle. A izquierda y derecha de la plaza Vel vio campamentos cubiertos. Unos cuantos marineros se afanaban en poner su carga a salvo de la lluvia, que cada vez era más intensa. Vel se fijó en un hombre que izaba una caja sobre una carretilla. Para ser un marinero, vestía con mucho colorido. La textura fina y sedosa de la tela también era diferente del lino gris y basto que solían llevar los marineros. También llevaba joyas de oro y plata. Un collar, pulseras, anillos y pendientes. Vel miró a su alrededor y vio a unos tres hombres más que iban tan costosamente ataviados. Debían de pertenecer a uno de los dos barcos amarrados en el muelle. Los barcos eran dos dorgis de un solo mástil que podían ir a gran velocidad a pesar de su gran capacidad de carga. Uno parecía corriente, el otro tenía pintura azul y blanca y adornos dorados. La vela enrollada mostraba franjas rojas y amarillas. Vel tenía claro que la vistosa tripulación pertenecía a este barco. La tripulación debía de ser adinerada y su capitán un hábil marino y comerciante. Vel deseó un buen día al hombre vestido de colores que acababa de cargar la caja en el carro. „Busco a Baran Zakaray. ¿Lo conoce?“ El marinero sonrió ampliamente. „Sí. Es mi capitán ́n y éste“, señaló con la cabeza hacia el hermoso barco, „es el Rochen. Le pertenece a él. Qué quieres con el capitán ́n?“. „Quiero decírselo personalmente“. „Está en la cuerda roja“, dijo el hombre, con otra inclinación de cabeza, esta vez en dirección a la gran posada, tras lo cual empujó su carro hacia los almacenes. Vels se volvió y sus ojos se posaron en Jastin. El muchacho estaba pálido y tembloroso. Val le puso una mano en la frente, pero Jastin la apartó. „No estoy enfermo“, protestó. „¿Qué te pasa? „No me gusta este lugar“. „A mí tampoco. Por eso vamos a abandonarlo rápidamente“. „A mí tampoco me gustan los barcos“. Val miró a los dos Dorgis. „¿Qué pasa con ellos?“ „Uno me está mirando. El otro se está riendo de mí“. Godrik se rió. „¡Eres un bicho raro!“ Val reprimió una sonrisa y tranquilizó a Jastin. „Tendremos cuidado. Promis- Prometido“. *** La posada era estrecha, oscura y humeante. La tenue luz del día se filtraba a través de los lechosos cristales de las ventanas, menguando a medida que la tormenta se hacía más fuerte. Unas pocas velas ardían valientemente contra la creciente oscuridad. El olor de las hojas de humo se mezclaba con el de la grasa de la cocina, la ropa de marinero de cuero engrasado y el hedor de los indeseados y el hedor de los cuerpos sin lavar. A Vel casi se le revolvió el estómago, y los dos chicos también parecían luchar contra las náuseas crecientes. Vel vio una alcoba en una esquina de la habitación, que tenía una ventana más grande y cuyas paredes estaban pintadas de ocre claro. En ella estaba sentado un hombre vestido con costosas ropas rojas bordadas en oro, con relucientes botones de latón. Sobre la mesa humeaba una taza de filigrana hecha de arcilla clara, que no encajaba en absoluto en aquel ambiente, al igual que el propio hombre, que parecía pertenecer a una cultura diferente. No era sureño, pero su rostro tenía la coloración quemada por el sol. Chupaba un tubo de hoja de humo, soltando alegremente por la nariz una nube azul arremolinada que desprendía un aroma dulzón. Estaba absorto en un libro y sólo se percató de la llegada de Vel cuando se paró junto a la mesa. „¿Quién quiere algo de mí?“, preguntó sin levantar la vista de su libro. „¿Eres Baran Zakaray?“. „No hasta que te presentes“. „Me llamo Veland Kreys“, dijo. „Tengo que ir a Brakan, a Gutland“. „¿Quién querría ir al Brakan?“ „Me envía Veyra Arden de Bristayn“. El hombre levantó la vista, observó a Vel y a los dos muchachos, tras lo cual cerró el libro y lo guardó. „Es un nombre que no he oído desde hace mucho tiempo. Pero el sonido sigue siendo como el tañido de las campanas en un día sagrado. Y sí. Soy Baran Zaka- ray“ „¿Puedes hacer esto por nosotros?“ „¿Llevaros a Estrun? Claro que puedo. Pero no hoy y no de inmediato. Tenemos mercancías que entregar en los puertos iridianos. Puede pasar un buen mes antes de que lleguemos a Ostik o Brindan“. „Pero nos llevarás contigo, ¿me explico?“. Zakaray se tomó su tiempo para responder. „Ya que Veyra os ha enviado, no tengo elección“. Vel no podía deducir de las palabras de Zarakay si accedía a llevarlos con él de buen grado, a regañadientes, o por las obligaciones de una vieja amistad. „¿Qué trae a un soldado de la Guardia a una región tan inhóspita?“, quiso saber Zarakay. „Parece que hay problemas. ¿Le ha pasado algo al Viejo Veres?“ Vel se aseguró de que nadie pudiera oírlos. „Está muerto“. „Espero que no haya tenido nada que ver“. „No. Pero la Guardia tiene traidores en sus filas“. Zarakay parecía paralizado. „Eso pondrá a Drakor en el trono. Tiempos difíciles están amaneciendo“. Vel estaba preocupado por su propio destino y el de Godrik y Jastin. „¿Podemos embarcar? ¿Podemos subir a bordo?“ „Por supuesto. Pero esperemos a que deje de llover. Sentaos. Es un poco estrecho, pero con todos encontraréis sitio“.  

Fantasy (Japanese)

ヴェルがよく見たのは、木箱や樽が立ち並ぶ港の広場に続く小さな路地の家々だった。宿屋は3軒あったが、そこで一晩を過ごしたくはなかった。一番大きな宿は港に面していたが、近くから見ると桟橋にすぎなかった。広場の左右には、屋根付きのキャンプがあった。数人の船乗りが、強くなってきた雨から貨物を守るために忙しく働いていた。ヴェルが気づいたのは、手押し車に木箱を載せている男だった。彼は船乗りにしてはかなりカラフルな服を着ていた。シルクのような上質な肌触りの生地は、船乗りが普段身に着けている粗いグレーのリネンとは違っていた。金と銀のアクセサリーも身につけていた。ネックレス、ブレスレット、指輪、イヤリングだ。 ヴェルが周囲を見回すと、他にも3人ほど、豪華な装飾を施した男たちがいた。彼らは桟橋に停泊している2隻の船のうちの1隻に所属しているはずだった。その船は2隻の一本マストのドルジ船で、積載量が多いにもかかわらず高速で航行できる。一隻は平凡な姿をしていたが、もう一隻は青と白の塗装に金色の装飾が施されていた。巻き上げられた帆には赤と黄色の縞模様があった。ヴェルには、カラフルな一座がこの船に所属していることは明らかだった。乗組員は裕福で、船長は有能な船乗りであり商人であるに違いなかった。 ヴェルは、木箱を荷車に積んだばかりの色鮮やかな服装の男に、良い一日をと祈った。「バラン・ザカライを探しているんです。彼を知っていますか? 船員は大きく笑った。「ええ、彼は私の船長で、この美しい船はローチェン号です。彼の船だ。船長に何の用だ? „個人的に伝えたい“ 「彼は赤いロープの中にいます」男はもう一度うなずき、今度は大きな宿の方向へ言った。 ヴェルズは振り返り、ジャスティンに目をやった。少年は青ざめ、震えていた。ヴェルスは額に手を当てたが、ジャスティンはそれを払いのけた。 「病気じゃない!」彼は抗議した。 「どうしたんだ? 「ここが嫌いなんだ」。 「私だってそうだ。だから早くここを出よう」。“船も嫌いだ“ ヴァルは二人のドルギを見た。“彼らはどうなんだ?“ 「一人は私を見つめている。もう一人は私を笑っている。 ゴドリックは笑った。“この変人!“ ヴァルは笑いを抑え、ジャスティンを安心させた。「気をつけるよ。約束する。 約束だ“ *** 宿は狭く、暗く、煙たかった。乳白色の窓ガラスから薄明かりが差し込み、外の嵐が強くなるにつれてさらに弱くなっていった。数本のろうそくが、強まる暗闇の中で勇敢に燃えていた。煙草の葉の匂いに混じって、厨房の油の匂い、油を塗った革の水兵服の匂い、そして不要な臭いがした。 洗いざらしの悪臭が漂っていた。ヴェルも胃がもたれそうになり、2人の少年も吐き気と戦っているようだった。 ヴェルが見たのは、部屋の片隅にあるアルコーブ(小部屋)で、窓が大きく、壁は薄い黄土色に塗られていた。そこには、真鍮のボタンがきらめく、高価な赤い金刺繍の服を着た男が座っていた。テーブルの上には淡い色の粘土で作られたフィリグリー(銀細工)のカップが湯気を立てていた。彼は南方人ではなかったが、顔は日焼けしたような色をしていた。彼は煙草の葉のチューブを咥え、甘い香りを放つ渦巻く青い雲を嬉しそうに鼻から放った。彼は本に夢中になっていたが、ヴェルがテーブルの隣に立ってから、その来訪に気づいた。 「本から顔を上げずにヴェルが訊ねた。 「あなたがバラン・ザカレイですか? 「自己紹介をしてください 「私の名前はヴェランド・クライスです。「ブラカンのガットランドに行く用事があるんだ」。“誰がブラカンに行きたいんだ?“ 「ブリスタインのヴェイラ・アーデンに頼まれたんだ。 男は顔を上げ、ヴェルと二人の少年を見た。「長い間聞いたことのない名前だ。でも、その響きは聖なる日に鳴り響く鐘の音に似ている。そうだ。私はバラン・ザカ-レイ“ 「お願いできますか? 「エストゥルンに連れて行ってくれる?もちろんできる。だが、今日すぐには無理だ。イリディアの港に届けなければならないものがある。オスティクやブリンダンに到着するまで、1カ月はかかるだろう」。 「でも、私たちを連れて行くんですよね? ザカライは時間をかけて答えた。「ヴェイラが君を寄こしたのだから、仕方がない」。 ヴェルにはザカライの言葉から、彼が喜んで連れて行くことに同意したのか、不本意ながら同意したのか、それとも昔からの友情の義務からなのかはわからなかった。 「警備隊の兵士がなぜこのような人里離れた土地に来たのか。“トラブルのようだな。ヴェレス老人に何かあったのか? ヴェルは誰にも聞かれないようにした。「彼は死にました „あなたは関係ないんでしょうね?“ „いや だが衛兵には裏切り者がいる“ ザラカイは目を奪われたようだった。“それはドラコールを王位に就かせることになる。困難な時代の幕開けだ。 が幕を開ける“ ヴェルは自分自身とゴドリックとジャスティンの運命に気を取られていた。「乗船できるか? 乗れるのか? 「もちろんだ。でも雨がやむまで待ちましょう。座って。少し狭いですが、皆さんと一緒なら 座ってください。

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